First Light – Die Auserwählte (2018)
First Light – Die Auserwählte ist ein kanadischer Science-Fiction-Film aus dem Jahr 2018, geschrieben und inszeniert von Jason Stone. Im Mittelpunkt stehen die Highschool-Schülerin Alex Lainey und ihr Freund Sean, deren Leben sich nach einer mysteriösen Begegnung mit übernatürlichen Lichtern schlagartig verändert. Was zunächst wie ein rätselhaftes Ereignis erscheint, entwickelt sich zu einer gefährlichen Flucht vor einer Organisation, die Alex‘ außergewöhnliche Fähigkeiten für ihre eigenen Zwecke nutzen möchte.

Über den Film
Die Geschichte beginnt mit einer dramatischen Wendung: Alex geht nachts schwimmen und ertrinkt beinahe. Unter Wasser erscheinen jedoch geheimnisvolle Lichter, die ihr das Leben retten. Kurz darauf findet sie sich verwirrt und ohne klare Erinnerung auf einer Straße wieder. Sie ruft Sean an, dessen Telefonnummer er ihr zuvor auf den Arm geschrieben hatte. Für beide beginnt damit ein außergewöhnliches Abenteuer, das sie schon bald weit über ihre bisherige Lebenswelt hinausführt.
Nach ihrer Begegnung mit den Lichtern verändert sich Alex‘ Wahrnehmung zunehmend. Elektrische Geräte reagieren auf ihre Anwesenheit, Lichter flackern und Gegenstände scheinen sich ohne erkennbare Ursache zu bewegen. Gleichzeitig erwacht ihre Großmutter, die zuvor katatonisch war, unerwartet wieder zum Leben. Die Ereignisse lassen Alex und Sean erkennen, dass hinter den übernatürlichen Phänomenen mehr steckt als ein gewöhnlicher Unfall.
Bald geraten die beiden ins Visier einer zwielichtigen Organisation. Deren Mitglieder interessieren sich insbesondere für Alex, weil sie offenbar eine außergewöhnliche Verbindung zu den mysteriösen Erscheinungen besitzt. Für Alex wird ihre neu gewonnene Kraft damit zugleich zum Geschenk und zur Bedrohung: Sie muss herausfinden, was mit ihr passiert ist, während sie und Sean versuchen, ihren Verfolgern zu entkommen.
Ein ehemaliger Wissenschaftler liefert schließlich entscheidende Hinweise. Seine Organisation hat über Jahre hinweg Signale ins All gesendet – und offenbar eine Antwort erhalten. Alex scheint der erste Mensch zu sein, der die Begegnung länger als nur wenige Stunden überlebt. Während ihre Fähigkeiten immer stärker werden, verschwimmen die Grenzen zwischen menschlicher Technologie und einer fremden, kaum verstandenen Intelligenz.
Besonders eindrucksvoll wird dies in der Wüstenanlage deutlich, als Alex die Kontrolle über Tausende Solarpaneele übernimmt und erneut Kontakt mit den fremden Lichtern aufnimmt. Der Film setzt dabei weniger auf spektakuläre Action als auf eine zunehmend unheimliche Atmosphäre und die Frage, was tatsächlich hinter der Erscheinung steckt.
Ein Satz aus dem Dokument fasst die zentrale Wendung besonders eindringlich zusammen: „Alex umgibt Sean mit Licht, heilt ihn und sagt dann: ‚Lass sie gehen. Wir sind hier, jetzt wird alles besser.‘“
Besetzung
- Stefanie Scott als Alex Lainey
- Théodore Pellerin als Sean
- Saïd Taghmaoui als Cal
- Kate Burton als Kate
- Percy Hynes White und Jahmil French u. a.
Stefanie Scott trägt den Film als Alex und verbindet die verletzliche Seite ihrer Figur mit deren zunehmend unheimlichen Fähigkeiten. Théodore Pellerin übernimmt als Sean die Rolle ihres engsten Vertrauten und sorgt dafür, dass die übernatürliche Geschichte immer wieder auf die persönliche Beziehung der beiden zurückgeführt wird.
Rezeption
Die Kritiken fielen gemischt aus. Auf Rotten Tomatoes sind 50 % der 14 erfassten Reviews positiv, während Metacritic 49 von 100 Punkten vergab. Positiv hervorgehoben wurden unter anderem die Leistungen der Darsteller und die atmosphärische Inszenierung. Kritischer gesehen wurde dagegen, dass der Film auf bekannte Science-Fiction- und Coming-of-Age-Motive zurückgreift und dadurch nicht immer überraschend wirkt.
Einige Stimmen aus deinem Dokument:
- „Die Schauspieler sind gut, doch das fade Drehbuch tut ihnen keinen Gefallen.“ – National Post
- „Pellerin und Scott sind so überzeugende Darsteller, dass man die Vertrautheit der Liebesgeschichten leicht verzeihen kann.“ – Los Angeles Times
- „So sehr ich mich auch bemühte, ich konnte mich einfach nicht für das Schicksal von Alex und Sean begeistern.“ – Film Threat
Mein Fazit
First Light – Die Auserwählte verbindet Teenagerdrama, Mystery und Science-Fiction zu einer ungewöhnlichen Geschichte über Identität, erste Liebe, Verantwortung und den möglichen Erstkontakt mit einer fremden Lebensform. Der Film interessiert sich dabei stärker für die Auswirkungen des Unbekannten auf seine Figuren als für große Science-Fiction-Spektakel.
Besonders die Beziehung zwischen Alex und Sean bildet das emotionale Zentrum der Handlung. Während Alex versucht zu verstehen, was mit ihr geschieht, muss Sean damit umgehen, dass sich seine Freundin immer stärker verändert. Gleichzeitig wächst der Druck durch diejenigen, die Alex‘ Fähigkeiten kontrollieren und für ihre eigenen Ziele einsetzen wollen.
Wer eine ruhige, atmosphärische Science-Fiction-Geschichte mit Mystery-Elementen und Coming-of-Age-Aspekten sucht, dürfte hier einige interessante Ansätze finden. Wer dagegen rasante Action oder eine ausführlich erklärte außerirdische Mythologie erwartet, könnte sich mit dem eher zurückhaltenden Erzähltempo schwertun.
Urteil: Mysteriös, ruhig erzählt und visuell interessant – ein Science-Fiction-Film für Fans von Coming-of-Age-Geschichten, übernatürlichen Fähigkeiten und rätselhaften Begegnungen mit dem Unbekannten.
Für wen lohnt sich First Light – Die Auserwählte?
Der Film eignet sich vor allem für Zuschauer, die Mystery, Science-Fiction und Coming-of-Age miteinander verbunden sehen möchten. Im Vordergrund stehen nicht permanente Actionsequenzen, sondern die Beziehung der Hauptfiguren, die rätselhaften Fähigkeiten von Alex und die Frage nach dem Ursprung der mysteriösen Lichter.
Was macht den Film interessant?
Seine Stärke liegt vor allem in der geheimnisvollen Grundstimmung. Lange bleibt offen, was genau mit Alex passiert ist und welche Absichten hinter der Kommunikation mit den fremden Wesen stecken. Dadurch entsteht eine Mischung aus persönlichem Drama und Science-Fiction-Mystery, die den Film von einem klassischen Teenagerdrama abhebt.
Weiterführende Informationen
👉 IMDb
🎬 Sci-Fi-Tipp: Mondbasis Alpha 1 (1999)
Mondbasis Alpha 1 (Originaltitel: Space: 1999) ist eine britisch-italienische Science-Fiction-Fernsehserie aus den 1970er-Jahren, die von Gerry und Sylvia Anderson entwickelt wurde. Die Kultserie zählt bis heute zu den bekanntesten Klassikern des Science-Fiction-Genres und beeindruckt mit aufwendigen Spezialeffekten, futuristischen Raumschiffen und einem außergewöhnlichen Szenario.
Mondbasis Alpha 1 – Handlung
Im Mittelpunkt der Serie steht die Mondbasis Alpha, eine wissenschaftliche Station auf dem Mond, in der mehrere hundert Menschen leben und arbeiten. Die Besatzung untersucht den Mond und die dort gelagerten radioaktiven Abfälle, ohne zu ahnen, dass eine Katastrophe bevorsteht.
Eine gewaltige Explosion in den Atommülllagern setzt eine gigantische Kettenreaktion in Gang. Der Mond wird aus seiner Umlaufbahn geschleudert und treibt fortan durch die Tiefen des Weltalls. Für die Bewohner der Mondbasis beginnt damit eine außergewöhnliche Odyssee, bei der sie immer wieder auf fremde Planeten, unbekannte Lebensformen und rätselhafte Zivilisationen treffen.
Auf ihrer unfreiwilligen Reise müssen die Menschen von Alpha zahlreiche Gefahren überstehen. Gleichzeitig suchen sie nach einer Möglichkeit, ihre Heimat wiederzufinden und das Geheimnis ihrer ungewöhnlichen Reise zu verstehen. Jede neue Welt bringt dabei eigene Herausforderungen und unerwartete Begegnungen mit sich.
Die Serie verbindet klassische Science-Fiction-Abenteuer mit Mystery-Elementen und philosophischen Fragen über das Überleben der Menschheit. Gerade diese Mischung sowie die eindrucksvollen Kulissen und Modelle verleihen Mondbasis Alpha 1 ihren besonderen nostalgischen Charme.
Warum Mondbasis Alpha 1 ein Sci-Fi-Klassiker ist
Mondbasis Alpha 1 gehört zu den Serien, die das Bild der Science-Fiction im Fernsehen nachhaltig geprägt haben. Die futuristische Gestaltung der Mondbasis, die großen Raumschiffmodelle und die aufwendigen Spezialeffekte sorgten bereits bei der Erstausstrahlung für eine ungewöhnliche visuelle Qualität.
Besonders spannend ist die Grundidee: Statt mit einem Raumschiff durch das Universum zu reisen, wird gleich der gesamte Mond zum unfreiwilligen „Raumschiff“. Dadurch entsteht ein einzigartiges Szenario, das der Serie bis heute einen hohen Wiedererkennungswert verleiht.
Fazit
Wer klassische Science-Fiction, Weltraumabenteuer und Mystery mag, sollte Mondbasis Alpha 1 unbedingt einmal entdecken oder wiederentdecken. Die Serie verbindet spannende Geschichten mit einem außergewöhnlichen Ausgangsszenario und versprüht dabei den unverwechselbaren Charme der Science-Fiction der 1970er-Jahre.
Unser Sci-Fi-Tipp: Ein Kultklassiker für alle, die fremde Welten, außerirdische Begegnungen und klassische Weltraumabenteuer lieben.
Mehr zur Serie
👉 Mondbasis Alpha 1 bei Best-Movie.de