Resident Evil (2002)
Der Science-Fiction-Action-Horrorfilm Resident Evil aus dem Jahr 2002 wurde von Paul W. S. Anderson inszeniert und zeigt Milla Jovovich in der Hauptrolle. Der Film bildet den Auftakt der erfolgreichen Realfilmreihe, die auf der gleichnamigen Videospielreihe basiert.
Es folgten mehrere Fortsetzungen: Resident Evil: Apocalypse (2004), Resident Evil: Extinction (2007), Resident Evil: Afterlife (2010), Resident Evil: Retribution (2012) und Resident Evil: The Final Chapter (2016).
Handlung
Anfang des 21. Jahrhunderts ist die Umbrella Corporation der mächtigste Industriekonzern der USA. Offiziell steht das Unternehmen für Fortschritt in Medizin und Technologie. In Wahrheit betreibt es jedoch geheime Forschungen an biologischen Waffen und genetischen Experimenten.
Im unterirdischen Labor „Hive“ wird das sogenannte T-Virus entwickelt – ein Erreger, der tote Zellen wiederbeleben kann. Als ein Unbekannter das Virus freisetzt, aktiviert die künstliche Intelligenz Red Queen ein tödliches Sicherheitssystem und tötet alle Mitarbeiter, um eine Ausbreitung zu verhindern.
Kurz darauf erwacht Alice ohne Erinnerungen in einer Villa nahe Raccoon City. Gemeinsam mit einem Einsatzteam dringt sie in den Hive ein, um die Ursache des Zwischenfalls zu klären. Dort treffen sie auf mutierte Zombies und andere gefährliche Kreaturen.
Im Verlauf der Mission kehrt Alices Gedächtnis zurück. Sie erkennt, dass ein Verräter aus den eigenen Reihen für den Ausbruch verantwortlich ist. Während die Gruppe ums Überleben kämpft, wird klar, dass das Virus längst außer Kontrolle geraten ist.
Am Ende entkommen nur wenige dem Hive. Alice erwacht später in einer zerstörten Stadt und erkennt, dass sich das Virus bereits an der Oberfläche ausgebreitet hat. Der Kampf ums Überleben beginnt von Neuem.
Kritiken
Die Kritiken fielen gemischt bis negativ aus. Laut Wikipedia-Kritiken wurde besonders die dünne Handlung kritisiert. Dennoch lobten einige Stimmen die Actionsequenzen und die düstere Atmosphäre, die sich stark an der Vorlage orientiert.
Entstehung
Die Filmrechte wurden bereits 1997 von Constantin Film erworben. Ursprünglich sollte George A. Romero Regie führen, doch sein Drehbuch wurde verworfen. Schließlich übernahm Paul W. S. Anderson die Regie.
Die Dreharbeiten fanden größtenteils in Deutschland statt, insbesondere in Berlin und Potsdam. Bekannte Drehorte sind unter anderem das Studio Berlin Adlershof sowie der U-Bahnhof Bundestag. Weitere Szenen entstanden in Toronto.
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Highlights
✔ Spannende Mischung aus Horror, Action und Science-Fiction
✔ Ikonische Hauptfigur mit starker Präsenz
✔ Erfolgreicher Start einer langlebigen Filmreihe
✔ Atmosphärisch dichtes Setting im unterirdischen Labor
Mein Fazit
Resident Evil ist ein klassischer Action-Horrorfilm mit Milla Jovovich in der Hauptrolle. Besonders spannend ist die Idee eines Virus, das Menschen mutieren lässt.
Im Vergleich zu Ultraviolet entwickelte sich hier eine deutlich erfolgreichere Filmreihe mit großer Fangemeinde. Trotz eher kritischer Stimmen hat der Film seinen festen Platz im Genre gefunden.
Oft zeigt sich: Gerade Filme, die von Kritikern zerrissen werden, entwickeln später Kultstatus. Deshalb lohnt es sich, sich selbst ein Bild zu machen.