Die drei Musketiere (1973)
Die drei Musketiere (Originaltitel: The Three Musketeers) ist ein US-amerikanisch-britisch-spanisch-panamaischer Mantel-und-Degen-Film von Richard Lester aus dem Jahr 1973. Das Drehbuch stammt von George MacDonald Fraser und basiert auf dem Roman von Alexandre Dumas.
Die Dreharbeiten fanden in Spanien statt. Außerdem wurde der Film am 11. Dezember 1973 in Frankreich uraufgeführt. Er ist der erste Teil einer Trilogie. Danach folgten 1974 Die vier Musketiere – Die Rache der Mylady und 1989 Die Rückkehr der Musketiere.
Die Geschichte folgt dem jungen D’Artagnan. Zunächst reist er nach Paris, um Musketier zu werden. Dort trifft er auf Athos, Porthos und Aramis. Schon bald werden sie Freunde. Gemeinsam stellen sie sich den Intrigen von Kardinal Richelieu. Gleichzeitig kämpfen sie gegen die Pläne der Mylady de Winter. So entsteht ein spannendes Abenteuer voller Duelle und Loyalität.
Synchronisation
Weitere Details findest du hier: Synchronisation auf Wikipedia
- Athos – Oliver Reed (Gernot Duda)
- Aramis – Richard Chamberlain (Klaus Kindler)
- D’Artagnan – Michael York (Eckart Dux)
- Porthos – Frank Finlay (Kurt E. Ludwig)
- Constance Bonacieux – Raquel Welch (Helga Trümper)
- Mylady de Winter – Faye Dunaway (Rose-Marie Kirstein)
- Kardinal Richelieu – Charlton Heston (Holger Hagen)
- Rochefort – Christopher Lee (Herbert Weicker)
Kritiken & Auszeichnungen
- Golden Globe Award 1975 – Beste Filmmusik (Michel Legrand)
- Golden Globe Award 1975 – Beste Kamera (David Watkin)
- Golden Globe Award 1975 – Bester Schnitt (John Victor Smith)
- Nominierung: Beste Hauptdarstellerin (Raquel Welch)
- Nominierung: Bester Film – Komödie oder Musical
Mein persönliches Fazit
Für mich gehört diese Verfilmung zu den besten Romanadaptionen. Besonders spannend ist, dass die Figuren auf realen Personen basieren. Das zeigt auch eine Dokumentation auf Arte:
Quelle: Arte-Dokumentation über D’Artagnan
Mir hat der Film sehr gut gefallen. Vor allem wirkt er nah am Originalroman. Natürlich hat jeder seinen eigenen Favoriten. Trotzdem gehört diese Version für mich zu den stärksten.
Außerdem überzeugt der Film visuell. Die Kostüme wirken glaubwürdig. Ebenso passen die Kulissen zur Zeit. Dadurch entsteht eine dichte Atmosphäre. Gleichzeitig spielen die Darsteller sehr lebendig. So fällt es leicht, in die Geschichte einzutauchen.
Hinzu kommen wichtige Themen. Dazu zählen Freundschaft, Mut und Loyalität. Diese ziehen sich durch den ganzen Film. Deshalb bleibt die Geschichte spannend und emotional. Auch heute funktioniert der Film noch sehr gut.