Alf – Der Film (1996)
Alf – Der Film ist eine deutsch-US-amerikanische Fernsehkomödie aus dem Jahr 1996 und basiert auf der Kultserie ALF (1986–1990). Regie führte Dick Lowry, während Tom Patchett und Paul Fusco das Drehbuch schrieben.
🎭 Besetzung (Auswahl)
- Paul Fusco – Stimme und Puppenspieler von ALF
- William O’Leary – Dr. Rick Mullican
- Jensen Daggett – Dr. Melissa Hill
- Martin Sheen – Colonel Gilbert Milfoil
- John Schuck – General Myron Stone
📖 Handlung
Der Film setzt direkt nach dem offenen Ende der Serie ein: ALF wurde von einer Spezialeinheit gefangen genommen und befindet sich nun in einem militärischen Forschungslabor. Die Regierung will mehr über seine außerirdische Herkunft herausfinden — einige sehen in ihm eine Bedrohung, andere entwickeln Mitgefühl.
Insbesondere Dr. Rick Mullican und Dr. Melissa Hill erkennen schnell, dass ALF kein Monster ist, sondern ein intelligentes, wortgewandtes Wesen. Der Film erzählt, wie ALF versucht, seine Freiheit zurückzugewinnen — natürlich nicht ohne Chaos, bodenlosen Humor und einige überraschende, emotionalere Momente.
📝 Kritik
👍 Positiv
- Wiedersehen mit der Kultfigur ALF — nostalgischer Faktor groß
- Der typische ALF-Humor bleibt meist erhalten
- Solide schauspielerische Leistungen, vor allem von Gaststars
👎 Negativ
- Die Tanner-Familie, Herzstück der Serie, fehlt — das merkt man
- Der Film besitzt weniger den leichten Charme der Sitcom
- Teilweise ein ernsterer Tonfall, der mit den Erwartungen mancher Zuschauer kollidieren kann
Insgesamt ist der Film vor allem für Fans gedacht, die wissen möchten, wie ALFs Geschichte weitergeht — und die bereit sind, einen etwas ernsteren Anstrich zu akzeptieren.
🎬 Trivia
- Der Film fungiert als Abschluss der Serie.
- Paul Fusco verkörpert ALF erneut vollständig selbst (Stimme und Puppenspiel).
- Die bewusst düstere Atmosphäre unterscheidet sich klar von der ursprünglichen Sitcom-Stimmung.
- Primär für das Fernsehen produziert — kein Kinofilm, sondern TV-Special.
⭐ Fazit eines Filmfans
Ein zwiespältiges, aber lohnendes Wiedersehen: ALF ist da — nur die Welt um ihn herum hat sich verändert.
Als Fan freue ich mich riesig, den außerirdischen Chaoten wiederzusehen. Gleichzeitig fällt auf, dass die Magie der Serie, die stark von der Tanner-Familie und ihrer häuslichen Dynamik lebte, fehlt. Der Film ist ernster und dramaturgisch dichter, was dem Ganzen mehr Gewicht gibt, aber auch das alberne, leichtfüßige Element dämpft.
Mein Fazit: Kein Ersatz für die Sitcom, aber ein interessantes Kapitel für Fans. Wer ALF liebt, sollte einen Blick riskieren — mit der Erwartung, dass es diesmal ein anderer Ton ist.
Hast du den Film gesehen? Teile gern deine Eindrücke — bei mir bleibt die Ambivalenz: große Nostalgie, gemischt mit dem Wunsch nach mehr Tanner‑Herz.