Lied des Rebellen (1961): Elvis Presley zwischen Familie, Liebe und dem Traum vom eigenen Leben
Lied des Rebellen (Wild in the Country) ist ein US-amerikanisches Drama aus dem Jahr 1961 und gehört zu den ungewöhnlicheren Filmen in der Karriere von Elvis Presley. Regie führte Philip Dunne, das Drehbuch schrieb der renommierte Dramatiker Clifford Odets nach dem Roman The Lost Country von J. R. Salamanca.
Statt Elvis als unbeschwerten Sänger, charmanten Draufgänger oder komödiantischen Hauptdarsteller zu präsentieren, versucht der Film, ihn als ernsthaften Schauspieler zu etablieren. Presley spielt den jungen Glenn Tyler, einen schwierigen, impulsiven Außenseiter, der nach einem gewalttätigen Zwischenfall eine zweite Chance erhält. Im Mittelpunkt stehen dabei nicht Musik und Show, sondern Fragen nach Herkunft, Verantwortung, Bildung, Liebe und persönlicher Freiheit.
Gerade dieser ungewöhnliche Ansatz macht Lied des Rebellen bis heute interessant. Der Film ist zweifellos ein Melodram seiner Zeit und wirkt an manchen Stellen überladen. Gleichzeitig zeigt er Elvis in einer Rolle, die deutlich anspruchsvoller angelegt ist als viele seiner späteren Musikkomödien.
Originaltitel: Wild in the Country
Deutscher Titel: Lied des Rebellen
Produktionsland: USA
Originalsprache: Englisch
Erscheinungsjahr: 1961
US-Premiere: 8. Juni 1961 in Memphis
US-Kinostart: 15. Juni 1961
Deutscher Kinostart: 1. September 1961
Länge: ca. 114 Minuten
Genre: Drama / Melodram
Regie: Philip Dunne
Drehbuch: Clifford Odets
Vorlage: J. R. Salamanca – The Lost Country (1958)
Produktion: Jerry Wald
Musik: Kenyon Hopkins
Kamera: William C. Mellor
Schnitt: Dorothy Spencer
FSK: 16
Die Laufzeit von 114 Minuten sowie Regie, Drehbuch, Produktion, Kamera und Schnitt werden unter anderem im AFI Catalog geführt. Auch TV Spielfilm und cinema.de nennen eine Laufzeit von 114 Minuten und eine Freigabe ab 16 Jahren.
Stab und Produktion
- Regie: Philip Dunne
- Drehbuch: Clifford Odets
- Vorlage: J. R. Salamanca, The Lost Country
- Produktion: Jerry Wald
- Produzent: Peter Nelson
- Musik: Kenyon Hopkins
- Kamera: William C. Mellor
- Schnitt: Dorothy Spencer
- Produktionsdesign: Jack Martin Smith und Preston Ames
Besonders interessant ist die literarische Grundlage. Clifford Odets, einer der bedeutenden amerikanischen Dramatiker seiner Generation, adaptierte J. R. Salamancas Roman The Lost Country. Damit besaß das Projekt von Beginn an einen deutlich literarischeren Anspruch als viele der Presley-Filme, die in erster Linie um Songs und Unterhaltung herum konstruiert waren.
Die Dreharbeiten begannen im November 1960. Gedreht wurde überwiegend auf dem Studiogelände von 20th Century-Fox in Kalifornien, hinzu kamen Außenaufnahmen unter anderem im Napa Valley und in Stockton. Obwohl die Handlung im amerikanischen Süden angesiedelt ist, entstand der Film somit zu großen Teilen in Kalifornien.
Besetzung
- Elvis Presley als Glenn Tyler
- Hope Lange als Irene Sperry
- Tuesday Weld als Noreen Braxton
- Millie Perkins als Betty Lee Parsons
- Rafer Johnson als Davis
- John Ireland als Phil Macy
- Gary Lockwood als Cliff Macy
- William Mims als Onkel Rolfe Braxton
- Raymond Greenleaf als Dr. Underwood
- Christina Crawford als Monica George
- Robin Raymond als Flossie
- Red West als Hank Tyler
- Harry Shannon als Sam Tyler
- Jason Robards Sr. als Richter Parker
Neben Presley verfügt der Film über eine bemerkenswerte Besetzung. Hope Lange übernimmt als Irene Sperry die wichtigste Gegenfigur zu Glenn, während Tuesday Weld als Noreen für eine deutlich impulsivere und erotisch aufgeladene Dynamik sorgt. Millie Perkins verkörpert mit Betty Lee dagegen Glenns Verbindung zu seiner Vergangenheit. Zu den weiteren Darstellern gehören John Ireland, Gary Lockwood und der ehemalige Olympiasieger Rafer Johnson.
Elvis Presley als Glenn Tyler in seiner ungewöhnlichen dramatischen Rolle.
Handlung
Glenn Tyler ist ein junger Mann, der mit seiner schwierigen Herkunft und seiner eigenen Impulsivität zu kämpfen hat. Nach einem heftigen Streit mit seinem älteren Bruder Hank kommt es zu einer Eskalation, bei der Glenn seinen Bruder beinahe tötet. Vor Gericht erhält er jedoch eine Bewährungschance und damit die Möglichkeit, sein Leben neu zu ordnen.
Glenn kommt in die Obhut von Irene Sperry, die sein Potenzial erkennt. Sie entdeckt, dass hinter seinem rebellischen Verhalten ein bemerkenswertes schriftstellerisches Talent steckt. Anstatt Glenn lediglich als Problemfall zu behandeln, versucht Irene, ihn dazu zu bringen, seine Fähigkeiten ernst zu nehmen und sich eine eigene Zukunft aufzubauen.
Doch Glenns Vergangenheit lässt ihn nicht so einfach los. In seinem familiären Umfeld herrschen Erwartungen, Spannungen und alte Konflikte. Sein Onkel Rolfe möchte ihn stärker an die Familie binden und hat dabei auch eine Verbindung zwischen Glenn und seiner Tochter Noreen im Sinn. Gleichzeitig gibt es Betty Lee Parsons, Glenns Jugendliebe, die eine ganz andere emotionale Bedeutung für ihn besitzt.
Damit entsteht ein Dreieck aus Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft: Betty Lee steht für Glenns alte Bindungen, Noreen für Versuchung und Konflikt, während Irene ihm einen Weg in ein selbstbestimmteres Leben eröffnet.
Glenn muss deshalb nicht nur entscheiden, welche Frau ihm wirklich etwas bedeutet. Viel wichtiger ist die Frage, ob er überhaupt in der Lage ist, sich von seiner bisherigen Umgebung zu lösen. Sein Kampf richtet sich letztlich nicht nur gegen andere Menschen, sondern gegen die Vorstellung, dass seine Herkunft automatisch über seine Zukunft entscheidet.
Glenn Tyler – Elvis gegen sein eigenes Image
Die Rolle des Glenn Tyler ist vor allem deshalb interessant, weil sie gegen das damalige öffentliche Bild von Elvis Presley arbeitet. Glenn ist kein souveräner Held. Er ist verletzlich, wütend, unsicher und häufig von seinen eigenen Emotionen überfordert.
Presley versucht, diese widersprüchliche Figur nicht ausschließlich über Charme darzustellen. In ruhigeren Szenen funktioniert das überraschend gut. Glenn wirkt dort weniger wie der berühmte Sänger Elvis Presley und stärker wie ein junger Mann, der nicht weiß, wohin sein Leben führen soll.
Allerdings stößt der Film auch an Grenzen. Das Drehbuch verlangt von Presley teilweise sehr große emotionale Umschwünge und arbeitet mit einem stark melodramatischen Ton. Genau hier wird deutlich, dass Lied des Rebellen zwar ambitioniert ist, aber nicht immer die psychologische Feinheit erreicht, die sein literarischer Ansatz verspricht.
Trotzdem gehört die Rolle zu den interessanteren ernsthaften Schauspielversuchen Presleys. Zeitgenössische und spätere Besprechungen waren sich allerdings nicht einig darüber, wie überzeugend der Versuch tatsächlich ausfiel. TV Spielfilm beurteilt den Film beispielsweise deutlich kritischer, während Kino.de Presley in der Rolle ausdrücklich positiv hervorhebt.
Hope Lange als Irene Sperry
Hope Lange ist für das Funktionieren des Films besonders wichtig. Irene Sperry ist nicht einfach das romantische Gegenstück zu Glenn, sondern die Person, die an sein Potenzial glaubt. Sie erkennt hinter seinem aggressiven und unangepassten Verhalten einen jungen Menschen, der bisher kaum eine Chance bekommen hat.
Dadurch erhält die Beziehung zwischen Glenn und Irene eine zusätzliche Ebene. Irene steht für Bildung, Selbstdisziplin und die Möglichkeit eines neuen Lebens. Glenn muss gleichzeitig lernen, zwischen echter Zuneigung und emotionaler Abhängigkeit zu unterscheiden.
Bemerkenswert ist außerdem, dass die Figur während der Produktion verändert wurde. Nach Angaben des AFI Catalog war ursprünglich vorgesehen, dass Irene nach einem Selbstmordversuch stirbt. Nach Umarbeitungen wurde die Figur jedoch gerettet. Bei dieser Entscheidung spielten unterschiedliche Vorstellungen von Drehbuchautor Clifford Odets, Regisseur Philip Dunne und Produzent Jerry Wald sowie die Reaktionen von Testpublikum eine Rolle.
Tuesday Weld und Millie Perkins
Tuesday Weld bringt als Noreen eine ganz andere Energie in den Film. Ihre Figur ist impulsiver, selbstbewusster und provokanter als Irene. Dadurch entsteht eine Spannung, die den Film zeitweise deutlich stärker in Richtung klassisches Hollywood-Melodram verschiebt.
Millie Perkins als Betty Lee verkörpert dagegen eine emotional stärker in Glenns Vergangenheit verwurzelte Beziehung. Durch die beiden Frauen wird deutlich, wie schwer es Glenn fällt, sich von seinem bisherigen Leben zu lösen.
Gerade das Zusammenspiel von Hope Lange, Tuesday Weld und Millie Perkins gehört zu den interessantesten Aspekten des Films. Die drei Figuren stehen jeweils für unterschiedliche Möglichkeiten, die Glenns Leben nehmen könnte.
Produktion: Ein ungewöhnlicher Presley-Film
Lied des Rebellen entstand in einer Phase, in der Elvis Presley nach seiner Rückkehr aus der US-Armee zunehmend als Filmschauspieler etabliert werden sollte. Das Projekt setzte deshalb bewusst stärker auf Drama und Charakterentwicklung als auf eine klassische Musikfilmhandlung.
Das zeigt sich auch daran, dass die Musik im Film eine vergleichsweise untergeordnete Rolle spielt. Dennoch blieb Presley natürlich auch hier Sänger. Insgesamt wurden fünf Songs für das Projekt aufgenommen; zwei davon – Lonely Man und Forget Me Never – wurden letztlich nicht im Film verwendet.
Zu den im Film verwendeten Songs gehören Wild in the Country, I Slipped, I Stumbled, I Fell, In My Way und Husky Dusky Day, das Presley gemeinsam mit Hope Lange singt.
Interessant ist auch, dass für den Film zunächst kein klassisches Elvis-Soundtrackalbum veröffentlicht wurde. Da Wild in the Country Presley stärker als Schauspieler denn als Sänger präsentieren sollte, erschienen die Songs zunächst vor allem auf Singles beziehungsweise später auf verschiedenen Kompilationen.
Der Soundtrack
- Wild in the Country
- I Slipped, I Stumbled, I Fell
- In My Way
- Husky Dusky Day – Elvis Presley & Hope Lange
Der Titelsong Wild in the Country erschien 1961 als B-Seite der Single I Feel So Bad und erreichte in den USA Platz 26 der Billboard Hot 100. Auch Lonely Man, obwohl im Film nicht verwendet, konnte sich als B-Seite von Surrender in den Charts platzieren.
Für Elvis-Fans ist besonders Husky Dusky Day interessant, weil der Song gemeinsam mit Hope Lange aufgenommen wurde und lange Zeit nicht regulär veröffentlicht war.
Bildsprache und Atmosphäre
Die Kameraarbeit von William C. Mellor verleiht dem Film eine klassische Breitwandästhetik. Die Landschaft und die ländliche Umgebung stehen dabei in einem interessanten Gegensatz zu Glenns innerer Unruhe.
Während Glenn nach außen hin rebelliert, vermitteln viele Landschaftsaufnahmen eine vergleichsweise ruhige und beinahe nostalgische Atmosphäre. Dadurch entsteht ein visueller Gegensatz zwischen der Welt, aus der Glenn stammt, und seinem Wunsch, ihr zu entkommen.
Der Film wurde in Farbe und CinemaScope produziert und verbindet Studioaufnahmen mit Außenaufnahmen in Kalifornien. Das AFI Catalog nennt unter anderem Napa, Los Angeles und Stockton als Drehorte.
Kritik und zeitgenössische Rezeption
Die Reaktionen auf Lied des Rebellen waren gemischt. Der Film wurde zwar als ernsthafter Versuch wahrgenommen, Presley in einer dramatischen Rolle zu zeigen, konnte aber nicht alle Erwartungen erfüllen.
TV Spielfilm bewertet den Film heute eher kritisch und bezeichnet ihn als kurioses Presley-Vehikel. Gleichzeitig hebt Kino.de Presleys Darstellung deutlich positiver hervor und beschreibt ihn als überzeugend in der Rolle des rebellischen jungen Mannes.
Auch das AFI Catalog dokumentiert die gemischte Rezeption. Regisseur Philip Dunne zeigte sich enttäuscht von den Einspielergebnissen und sah darin ein mögliches Zeichen dafür, dass das Publikum Presley weiterhin stärker mit seinen populären Musikfilmen als mit ernsthaften Schauspielrollen verband.
- Stärken: ernsthafte Presley-Rolle, interessante Nebenbesetzung, atmosphärische Bildgestaltung, literarischer Ausgangspunkt
- Weitere Pluspunkte: Hope Lange und Tuesday Weld, ungewöhnlich zurückhaltender Einsatz von Musik
- Schwächen: stark melodramatisches Drehbuch, teilweise überzeichnete Konflikte
- Für Elvis-Fans: besonders interessant, weil Presley hier deutlich stärker als Schauspieler denn als Sänger gefordert wird
Warum der Film heute noch interessant ist
Aus heutiger Sicht ist Lied des Rebellen weniger als vollkommen gelungenes Drama interessant, sondern als Dokument eines wichtigen Abschnitts in Elvis Presleys Filmkarriere.
Der Film zeigt den Versuch, Presley aus dem engen Korsett des klassischen Sängerfilms herauszuführen. Glenn Tyler ist eine Figur mit Problemen, Widersprüchen und einer eigenen Entwicklung. Das macht den Film wesentlich interessanter als viele der späteren Presley-Musikkomödien.
Gleichzeitig lässt sich hier erkennen, warum Presleys Wunsch nach anspruchsvolleren Rollen nicht dauerhaft zum Erfolg führte. Das Material ist ambitioniert, aber teilweise zu melodramatisch, um Glenns Entwicklung wirklich glaubwürdig und konsequent auszuerzählen.
Wer Elvis ausschließlich als Sänger kennt, bekommt deshalb mit Lied des Rebellen eine andere Seite des Künstlers zu sehen. Wer seine gesamte Filmografie betrachtet, erkennt hier einen wichtigen Versuch, die Grenzen zwischen Popstar und ernsthaftem Schauspieler zu überwinden.
Mein Urteil
Lied des Rebellen ist kein perfekter Film und sicherlich nicht das stärkste Drama seiner Zeit. Das Drehbuch ist stellenweise zu pathetisch, die Geschichte überfrachtet und manche Konflikte wirken aus heutiger Sicht deutlich zu konstruiert.
Trotzdem verdient der Film mehr Aufmerksamkeit, als sein Ruf vermuten lässt. Elvis Presley bekommt hier die Gelegenheit, eine verletzliche und widersprüchliche Figur zu spielen. Besonders die Szenen mit Hope Lange zeigen, dass er durchaus über Präsenz und schauspielerisches Potenzial verfügte.
Hinzu kommt eine interessante Besetzung mit Tuesday Weld, Millie Perkins, John Ireland und Gary Lockwood sowie eine für einen Presley-Film ungewöhnlich literarische Grundlage. Wer sich für Elvis‘ Schauspielkarriere interessiert, sollte den Film deshalb keinesfalls auslassen.
Mein Urteil: Ein ungewöhnliches, ambitioniertes Elvis-Drama mit einigen starken Momenten. Nicht frei von Hollywood-Melodramatik, aber gerade wegen Presleys ernsthaftem Schauspielversuch sehenswert.
🎬 Film-Tipp: Elvis (2005) – Aufstieg und Fall des King
Wer sich für das Leben und die Karriere von Elvis Presley interessiert, sollte sich die zweiteilige Filmbiografie Elvis (2005) ansehen. Die für den US-Sender CBS produzierte Miniserie erzählt wichtige Stationen aus dem Leben des „King of Rock ’n’ Roll“ – von seinen bescheidenen Anfängen in Memphis über den kometenhaften Aufstieg zum Weltstar bis zu den persönlichen und beruflichen Krisen der späteren Jahre.
Im Mittelpunkt steht Jonathan Rhys Meyers, der Elvis Presley verkörpert und für seine Darstellung mit einem Golden Globe ausgezeichnet wurde. Die Miniserie beleuchtet neben Elvis’ musikalischen Erfolgen auch seine Familie, seine Beziehung zu Priscilla Presley, die Zusammenarbeit mit Colonel Tom Parker sowie wichtige Wendepunkte seiner Karriere.
Besonders interessant ist die Verbindung aus Musik, Biografie und persönlichem Drama. Damit bietet Elvis (2005) einen guten Einstieg für alle, die mehr über den Menschen hinter der berühmten Bühnenfigur erfahren möchten.
👉 Mehr zum Film:
Fazit
Lied des Rebellen ist ein Film über einen jungen Mann, der lernen muss, dass seine Herkunft nicht zwangsläufig seine Zukunft bestimmen muss. Genau darin liegt auch seine Verbindung zu Elvis Presley selbst: Der Film versucht, hinter dem bekannten Star eine ernsthafte Persönlichkeit und einen Schauspieler sichtbar zu machen.
Ob dieser Versuch vollständig gelingt, ist eine andere Frage. Das Melodram ist stellenweise altmodisch, überzeichnet und nicht immer überzeugend. Aber gerade die Ambition macht den Film sehenswert. Presley wird hier nicht nur als Sänger eingesetzt, sondern als Schauspieler, der einen schwierigen und innerlich zerrissenen Charakter verkörpert.
Für Fans von Elvis‘ Filmkarriere ist Lied des Rebellen deshalb ein interessanter Geheimtipp – insbesondere dann, wenn man nicht nur die bekannten Musikfilme sehen möchte, sondern verstehen will, welchen Weg Presley als Schauspieler hätte einschlagen können.
Interessante Fakten zu Lied des Rebellen
- Der Film basiert auf J. R. Salamancas Roman The Lost Country von 1958.
- Clifford Odets schrieb das Drehbuch.
- Die Dreharbeiten begannen im November 1960.
- Ein Teil der Außenaufnahmen entstand im Napa Valley.
- Elvis erhielt laut AFI-Berichten 300.000 US-Dollar Gage plus 50 Prozent der Nettogewinne.
- Für zusätzliche Dreharbeiten mit Hope Lange erhielt Presley weitere 10.000 US-Dollar.
- Ursprünglich sollte Irene Sperry sterben; nach Umarbeitungen wurde die Figur gerettet.
- Der Film wurde am 8. Juni 1961 in Memphis uraufgeführt.
- Die reguläre US-Auswertung folgte im Juni 1961.
- Husky Dusky Day wurde von Elvis Presley und Hope Lange gemeinsam gesungen.
- Die Songs Lonely Man und Forget Me Never wurden für den Film aufgenommen, aber nicht im fertigen Film verwendet.
- Lied des Rebellen war Jason Robards Sr.s letzter Spielfilmauftritt.
Die Produktions- und Hintergrundangaben werden insbesondere durch den AFI Catalog sowie die Angaben von IMDb und TCM gestützt.
Weiterführende Informationen & Quellen
Wer sich näher mit Lied des Rebellen (Wild in the Country) beschäftigen möchte, findet bei verschiedenen Filmportalen, Datenbanken und archivierten Elvis-Seiten zusätzliche Informationen zu Handlung, Besetzung, Produktion, Bildern und Veröffentlichung.
👉 TV Spielfilm:
Das Lied des Rebellen – Filmkritik, Handlung, Besetzung und Infos
👉 Kino.de:
Das Lied des Rebellen – Handlung, Hintergrund und Besetzung
👉 IMDb:
Wild in the Country / Lied des Rebellen – IMDb
👉 Archivierte Elvis-Filmseite:
Wild in the Country – archivierte Filmseite
👉 Archiviertes Bild / Screenshot:
Archivierte Bildansicht zu Wild in the Country
👉 Cinema.de:
Das Lied des Rebellen – Film bei Cinema.de
👉 CeDe.de:
Lied des Rebellen – Wild in the Country (1961), DVD-Informationen
👉 Moviepilot:
Das Lied des Rebellen – Bewertungen, Handlung und Filminformationen
👉 The Movie Database (TMDb):
Wild in the Country – Besetzung bei TMDb
Quellenhinweis
Die verlinkten Seiten bieten unterschiedliche Perspektiven auf den Film. TV Spielfilm führt Lied des Rebellen als 114-minütiges Drama von 1961 und nennt unter anderem die FSK 16, Philip Dunne als Regisseur, Clifford Odets als Drehbuchautor sowie Elvis Presley, Hope Lange, Tuesday Weld und Millie Perkins in den Hauptrollen.
Kino.de bestätigt ebenfalls das Erscheinungsjahr 1961, die Laufzeit von 114 Minuten, Philip Dunne als Regisseur und Jerry Wald als Produzenten. Die dortige Inhaltsangabe beschreibt Glenns Bewährung, sein schriftstellerisches Talent sowie die komplizierten Beziehungen zu Irene, Noreen und Betty Lee.
Besonders interessant ist die archivierte Elvis-Filmseite. Sie enthält historische Angaben zur Produktion, darunter die Dreharbeiten vom 6. November 1960 bis zum 18. Januar 1961, die Außenaufnahmen im Napa Valley, die deutsche Erstaufführung am 1. September 1961 sowie ausführliche Angaben zu den Songs und zur Besetzung.
Für die Filmografie und weiterführende Daten eignen sich außerdem IMDb und TMDb, während Cinema.de, Moviepilot und CeDe.de zusätzliche Informationen beziehungsweise Veröffentlichungs- und DVD-Angaben liefern.
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Ein junger Mann mit Problemen entdeckt sein Talent fürs Schreiben, als ein Berater ihn ermutigt, eine literarische Karriere zu verfolgen.
Regisseur: Philip Dunne
Autoren: Clifford Odets, J.R. Salamanca
Darsteller: Elvis Presley, Hope Lange, Tuesday Weld
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