John Carter – Zwischen zwei Welten (2012): Sci-Fi-Epos zwischen Erde und Mars
John Carter – Zwischen zwei Welten ist ein bildgewaltiges Science-Fiction-Abenteuer aus dem Jahr 2012 und die Realfilm-Regiepremiere von Andrew Stanton, der zuvor vor allem als Regisseur und Drehbuchautor erfolgreicher Pixar-Produktionen bekannt war. Der Film basiert auf Die Prinzessin vom Mars (A Princess of Mars) von Edgar Rice Burroughs und führt klassische Pulp-Abenteuer, Fantasy, Science-Fiction, Romantik und monumentales Blockbuster-Kino zusammen.
Im Mittelpunkt steht der ehemalige Soldat John Carter, der auf mysteriöse Weise vom amerikanischen Bürgerkrieg auf den Mars – im Film Barsoom genannt – gelangt. Dort entdeckt er eine fremdartige Welt voller rivalisierender Völker, riesiger Kreaturen, fliegender Schiffe und politischer Machtkämpfe. Seine ungewöhnliche körperliche Stärke macht ihn schnell zu einem wichtigen Faktor im Konflikt zwischen den Bewohnern des Mars.
Originaltitel: John Carter
Deutscher Titel: John Carter – Zwischen zwei Welten
Produktionsland: USA
Originalsprache: Englisch
Erscheinungsjahr: 2012
Laufzeit: ca. 132 Minuten
Genre: Science-Fiction, Abenteuer, Fantasy, Action
Regie: Andrew Stanton
Drehbuch: Andrew Stanton, Mark Andrews, Michael Chabon
Musik: Michael Giacchino
Kamera: Dan Mindel
Produktion: Walt Disney Pictures
FSK: 12
Kinostart Deutschland: 8. März 2012
Stab
- Regie: Andrew Stanton
- Drehbuch: Andrew Stanton, Mark Andrews, Michael Chabon
- Produktion: Jim Morris, Colin Wilson, Lindsey Collins
- Musik: Michael Giacchino
- Kamera: Dan Mindel
- Schnitt: Eric Zumbrunnen
- Produktionsdesign: Nathan Crowley
- Kostüme: Mayes C. Rubeo
Besetzung
- Taylor Kitsch als John Carter
- Lynn Collins als Dejah Thoris
- Willem Dafoe als Tars Tarkas
- Mark Strong als Matai Shang
- Dominic West als Sab Than
- Samantha Morton als Sola
- Ciarán Hinds als Tardos Mors
- James Purefoy als Kantos Kan
- Thomas Haden Church als Tal Hajus
- Bryan Cranston als Colonel Powell
John Carter – ein Abenteuer zwischen Erde und dem fremdartigen Mars Barsoom.
Handlung
Der ehemalige Soldat John Carter hat nach seinen Erfahrungen im amerikanischen Bürgerkrieg genug vom Kämpfen und versucht, sich aus den Konflikten seiner Zeit zurückzuziehen. Durch ein mysteriöses Ereignis wird er jedoch plötzlich auf den fremdartigen Planeten Barsoom transportiert, den die Menschen der Erde als Mars kennen.
Die fremde Welt stellt Carter zunächst vor große Herausforderungen. Durch die deutlich geringere Schwerkraft des Mars kann er wesentlich höher springen und entwickelt eine außergewöhnliche körperliche Kraft. Dadurch wird er für die Bewohner von Barsoom schnell zu einer außergewöhnlichen Figur.
Carter gerät zunächst in die Hände der Tharks, eines nomadischen und kriegerischen Volkes. Die Tharks unterscheiden sich deutlich von den humanoiden Bewohnern anderer marsianischer Städte: Sie sind größer, besitzen vier Arme und leben nach ihren eigenen Regeln. Besonders der Thark-Krieger Tars Tarkas wird zu einem wichtigen Verbündeten Carters.
Während Carter versucht, seine neue Umgebung zu verstehen, wird er in den Krieg zwischen den mächtigen Städten Helium und Zodanga hineingezogen. Dabei begegnet er der Wissenschaftlerin und Prinzessin Dejah Thoris, die nicht nur um ihre persönliche Freiheit, sondern auch um die Zukunft ihres Volkes kämpft.
Zwischen Carter und Dejah entwickelt sich eine enge Beziehung. Gleichzeitig erkennt Carter, dass er sich seiner Verantwortung nicht länger entziehen kann. Aus dem Mann, der auf der Erde nicht mehr kämpfen wollte, wird schließlich ein Held, der bereit ist, für die Menschen von Barsoom einzustehen.
Im weiteren Verlauf wird deutlich, dass hinter den politischen Konflikten eine größere Bedrohung steckt. Carter muss sich zwischen verschiedenen Fronten behaupten und erkennen, dass seine Reise nach Barsoom nicht nur ein Zufall war. Der Film verbindet damit eine klassische Heldenreise mit der Frage nach Heimat, Identität und persönlicher Verantwortung.
John Carter und die Welt von Barsoom
Eine der größten Stärken des Films ist seine ungewöhnliche Welt. Barsoom ist keine typische Science-Fiction-Zukunft, sondern eine Mischung aus fremdem Planeten, Fantasywelt und viktorianisch anmutender Abenteuerkulisse.
Die verschiedenen marsianischen Kulturen besitzen eigene politische Strukturen, Technologien und Traditionen. Besonders auffällig sind die gewaltigen Tharks, die vierarmigen Bewohner der marsianischen Wüste, sowie die humanoiden Bewohner von Helium und Zodanga.
Auch die Technologie Barsooms trägt wesentlich zum Charakter des Films bei. Die berühmten fliegenden Schiffe verbinden eine historische Ästhetik mit futuristischen Vorstellungen und sorgen für einige der spektakulärsten Actionsequenzen des Films.
John Carter und die Tharks
Die Begegnung mit den Tharks gehört zu den interessantesten Teilen des Films. John Carter wird zunächst als Fremder und Gefangener behandelt, gewinnt aber durch seine außergewöhnlichen Fähigkeiten und seinen Mut zunehmend Respekt.
Besonders wichtig ist Tars Tarkas, der von Willem Dafoe per Motion-Capture dargestellt wurde. Die Beziehung zwischen Carter und Tars Tarkas entwickelt sich von Misstrauen zu gegenseitigem Respekt und schließlich zu einer echten Freundschaft.
Damit erhält der Film neben seiner Liebesgeschichte eine zweite emotionale Ebene: Carter findet bei einem Volk, das ihm zunächst völlig fremd erscheint, eine neue Form von Gemeinschaft und möglicherweise sogar eine neue Heimat.
Dejah Thoris – Prinzessin, Wissenschaftlerin und Kämpferin
Dejah Thoris ist weit mehr als die klassische Prinzessin, die vom Helden gerettet werden muss. Sie ist intelligent, wissenschaftlich interessiert und aktiv in die politischen und militärischen Konflikte ihrer Welt eingebunden.
Ihre Beziehung zu Carter entwickelt sich deshalb nicht ausschließlich über Romantik. Beide Figuren müssen lernen, einander zu vertrauen und ihre unterschiedlichen Vorstellungen von Pflicht, Freiheit und Verantwortung miteinander zu verbinden.
Produktion
Walt Disney Pictures setzte für John Carter auf eine aufwendige Mischung aus real gedrehten Szenen, digitalen Sets und computergenerierten Figuren. Für Andrew Stanton war der Film ein besonderer Schritt, da er nach seiner Arbeit an Animationsfilmen erstmals einen großen Realfilm inszenierte.
Die Dreharbeiten fanden unter anderem in Utah, Arizona und England statt. Die Landschaften des amerikanischen Südwestens wurden genutzt, um die fremdartigen Wüsten und Schluchten von Barsoom glaubwürdig erscheinen zu lassen. Auch die Studios in Großbritannien spielten bei der Produktion eine wichtige Rolle.
Bei den visuellen Effekten arbeiteten mehrere Spezialeffektfirmen an dem Film. Die digitalen Charaktere und Umgebungen waren ein zentraler Bestandteil der Produktion, insbesondere bei den Tharks, den marsianischen Kreaturen und den großen Schlachtsequenzen.
Motion-Capture und visuelle Effekte
Besonders aufwendig war die Umsetzung der Tharks. Die Figuren wurden nicht einfach als klassische CGI-Kreaturen gestaltet, sondern durch Motion-Capture-Technik mit den Bewegungen und schauspielerischen Leistungen ihrer Darsteller verbunden.
Auch die Städte Helium und Zodanga, die Luftschiffe und zahlreiche Kreaturen entstanden zu einem großen Teil digital. Dadurch konnte die Produktion eine Welt erschaffen, die in dieser Form kaum real hätte umgesetzt werden können.
Die aufwendigen visuellen Effekte wurden von Kritikern überwiegend positiv aufgenommen. Selbst zurückhaltendere Besprechungen erkannten an, dass der Film visuell viel zu bieten hat.
Hintergrund: Edgar Rice Burroughs und die Vorlage
Die Geschichte basiert auf Edgar Rice Burroughs‘ Roman Die Prinzessin vom Mars aus dem Jahr 1912. Die Figur John Carter gehört damit zu den frühen großen Helden der modernen Science-Fiction- und Abenteuerliteratur.
Burroughs verband bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts Abenteuer, fremde Welten, außerirdische Kulturen, fantastische Technologien und romantische Elemente. Viele Motive, die später in Science-Fiction-Filmen populär wurden, finden sich in seinen Marsgeschichten bereits in früher Form.
Die Verfilmung von 2012 versucht, diese klassische Pulp-Atmosphäre mit zeitgemäßer digitaler Filmtechnik und einem modernen Blockbuster-Stil zu verbinden. Dadurch wirkt der Film teilweise bewusst wie ein Abenteuer aus einer anderen Ära.
Was macht den Film besonders?
- Eine ungewöhnliche Science-Fiction-Welt: Barsoom verbindet Fantasy, Pulp-Abenteuer und klassische Science-Fiction.
- Die Tharks: Die vierarmigen Krieger gehören zu den auffälligsten Figuren des Films.
- Die Luftschiffe: Die spektakulären Flug- und Kampfszenen gehören zu den visuellen Höhepunkten.
- Eine klassische Heldenreise: Carter entwickelt sich vom Einzelgänger zum verantwortungsbewussten Anführer.
- Romantik und Abenteuer: Die Beziehung zwischen John Carter und Dejah Thoris bildet einen wichtigen emotionalen Bestandteil.
- Retro-Sci-Fi: Der Film greift Ideen aus der frühen Science-Fiction auf, die später zahlreiche Werke des Genres beeinflussten.
Themen und Motive
Hinter der spektakulären Oberfläche behandelt John Carter mehrere klassische Themen. Im Mittelpunkt steht zunächst die Frage nach der Heimat. Carter fühlt sich auf der Erde entfremdet und entdeckt ausgerechnet auf einem fremden Planeten eine neue Gemeinschaft.
Ein weiteres zentrales Motiv ist die Verantwortung. Carter versucht zunächst, sich aus jedem Konflikt herauszuhalten. Im Laufe der Handlung erkennt er jedoch, dass seine Fähigkeiten auch eine Verpflichtung gegenüber anderen Menschen bedeuten.
Daneben spielt die Identität eine wichtige Rolle. Carter muss entscheiden, wer er sein möchte: ein Einzelkämpfer, der nur für sich selbst lebt, oder jemand, der bereit ist, für andere einzustehen.
Kritiken
Die Kritiken zu John Carter fielen bei seiner Veröffentlichung gemischt aus. Positiv hervorgehoben wurden häufig die visuelle Gestaltung, die große Abenteuerkulisse und die klassischen Pulp-Elemente. Kritisiert wurden dagegen unter anderem die komplizierte Handlung, das Erzähltempo und die große Zahl an Figuren und Hintergrundinformationen.
Auf Rotten Tomatoes liegt der Film aktuell bei 52 % Kritikerwertung und 60 % Publikumswertung. Metacritic weist einen Metascore von 51/100 aus, während der dortige User Score bei 7,0/10 liegt.
John Carter ist kein vollkommen rundes Blockbuster-Erlebnis, besitzt aber eine außergewöhnliche Welt, viel Abenteuergeist und eine spürbare Liebe zur klassischen Science-Fiction.
Persönliche Einschätzung
Einspielergebnis und wirtschaftlicher Misserfolg
Obwohl John Carter mit einem enormen Produktionsaufwand realisiert wurde, blieb der Film hinter den wirtschaftlichen Erwartungen zurück. Das ausgewiesene Produktionsbudget wird von Box Office Mojo mit rund 250 Millionen US-Dollar angegeben.
Weltweit erzielte der Film rund 284,1 Millionen US-Dollar, davon etwa 73,1 Millionen US-Dollar in den USA und Kanada sowie rund 211,1 Millionen US-Dollar auf internationalen Märkten.
Der kommerzielle Misserfolg war einer der Gründe dafür, dass die geplante Fortsetzung nicht realisiert wurde. Rückblickend gilt John Carter dennoch als interessantes Beispiel für einen aufwendig produzierten Science-Fiction-Film, dessen finanzielle Bilanz deutlich schwächer ausfiel als seine visuelle Ambition.
Veröffentlichung
Die internationale Veröffentlichung begann am 7. März 2012. In Deutschland startete der Film am 8. März 2012, in den USA folgte der Kinostart am 9. März 2012.
Der Film wurde unter anderem in 3D und IMAX 3D ausgewertet. Die Kinofassung wird häufig mit einer Laufzeit von rund 132 Minuten angegeben; die FSK führt für eine deutsche Home-Entertainment-Fassung 132:17 Minuten auf.
FSK und Altersfreigabe
In Deutschland wurde John Carter – Zwischen zwei Welten ab 12 Jahren freigegeben. Die FSK begründet die Freigabe unter anderem mit den zahlreichen Kampfszenen und der martialischen Atmosphäre, sieht jedoch aufgrund des eindeutig fantastischen und unrealistischen Kontexts keine relevante Beeinträchtigung für Zuschauer ab 12 Jahren.
Synchronisation
Für die deutsche Fassung wurde der Film vollständig synchronisiert. Eine vollständige Übersicht der deutschen Sprecher und Rollen ist über entsprechende Synchronisationsdatenbanken abrufbar.
John Carter im Vergleich zu anderen Abenteuerfilmen
Wer John Carter mag, findet darin Elemente, die später auch in zahlreichen anderen Fantasy- und Science-Fiction-Abenteuern populär wurden: fremde Planeten, exotische Kulturen, große Schlachten, eine Liebesgeschichte und einen Helden, der zunächst unfreiwillig in einen Konflikt gerät.
Seine besondere Stellung verdankt der Film allerdings der Tatsache, dass viele dieser Motive bereits in Burroughs‘ Romanwelt von 1912 angelegt waren. John Carter ist deshalb weniger ein typischer moderner Science-Fiction-Film als vielmehr eine moderne Interpretation eines sehr alten Abenteuerkonzepts.
Mein Fazit
John Carter – Zwischen zwei Welten ist ein ambitioniertes Science-Fiction-Epos, das vielleicht nicht in allen Bereichen überzeugt, dafür aber eine faszinierende Welt erschafft. Die Kombination aus Mars-Abenteuer, Fantasy, Romantik, gigantischen Schlachten und klassischer Pulp-SF macht den Film zu einem interessanten Genrebeitrag.
Die Handlung ist stellenweise komplex und hätte von einer etwas klareren Dramaturgie profitiert. Gleichzeitig besitzt der Film einen unverwechselbaren visuellen Stil und eine Abenteueratmosphäre, die heute fast schon nostalgisch wirkt.
Wer Science-Fiction mit Fantasy-Elementen, fremde Welten, klassische Heldenreisen und aufwendige Kreaturen liebt, sollte John Carter trotz seines schwierigen Kinostarts eine Chance geben.
Mein Urteil: ⭐⭐⭐⭐☆ 4/5
Ein unterschätztes Sci-Fi-Abenteuer: bildgewaltig, fantasievoll und voller klassischer Pulp-Motive. Nicht perfekt erzählt, aber gerade wegen seiner außergewöhnlichen Marswelt und seines Retro-Charakters bis heute sehenswert.
🚀 Sci-Fi-Kult-Tipp: Raumpatrouille Orion
Wer an John Carter – Zwischen zwei Welten vor allem die fremde Welt, klassische Science-Fiction-Abenteuer und den Kampf gegen außerirdische Mächte spannend findet, sollte einen Blick auf Raumpatrouille – Die phantastischen Abenteuer des Raumschiffes Orion werfen.
Natürlich könnten die beiden Produktionen kaum unterschiedlicher sein: John Carter ist ein modernes Hollywood-Epos mit umfangreichen digitalen Effekten, während Raumpatrouille Orion bereits 1966 mit vergleichsweise einfachen Mitteln für das deutsche Fernsehen produziert wurde. Trotzdem verbindet beide Geschichten die Faszination für fremde Welten, außerirdische Kulturen, technische Visionen und klassische Science-Fiction-Abenteuer.
Im Mittelpunkt von Raumpatrouille Orion steht Major Cliff Allister McLane, der mit seiner Besatzung des Raumkreuzers Orion gefährliche Missionen übernimmt und sich den geheimnisvollen „Frogs“ entgegenstellt. Die Serie verbindet Weltraumabenteuer mit politischen und gesellschaftlichen Themen und entwickelte sich zu einem der bekanntesten deutschen Science-Fiction-Klassiker.
Während John Carter den Mars als fantastische Abenteuerwelt inszeniert, blickt Raumpatrouille Orion stärker in die Zukunft der Menschheit. Gerade dieser Unterschied macht beide Werke interessant: Hier trifft modernes Science-Fiction-Kino auf die kreative Pionierarbeit des deutschen Fernsehens der 1960er-Jahre.
👉 Zum Sci-Fi-Klassiker:
Raumpatrouille Orion – Die phantastischen Abenteuer des Raumschiffes Orion
Weiterführende Informationen
Häufige Fragen zu John Carter
Ist John Carter ein Science-Fiction-Film?
Ja. Der Film kombiniert Science-Fiction mit Fantasy, Action und klassischem Abenteuerkino. Die Handlung spielt auf dem Mars und enthält außerirdische Völker, futuristische Technologien und fantastische Kreaturen.
Wer hat John Carter gedreht?
Regie führte Andrew Stanton, der zuvor unter anderem an Pixar-Filmen wie Findet Nemo und WALL·E beteiligt war. John Carter war sein erster großer Realfilm.
Wer ist Dejah Thoris?
Dejah Thoris ist eine Prinzessin und Wissenschaftlerin aus Helium. Sie wird von Lynn Collins gespielt und gehört zu den wichtigsten Figuren der Handlung.
Wer sind die Tharks?
Die Tharks sind ein vierarmiges, kriegerisches Volk auf Barsoom. Zu ihren bekanntesten Vertretern gehört Tars Tarkas, der von Willem Dafoe per Motion-Capture dargestellt wurde.
Wie alt muss man für John Carter sein?
In Deutschland ist John Carter – Zwischen zwei Welten ab 12 Jahren freigegeben.
Warum gibt es keinen zweiten John-Carter-Film?
Obwohl die Geschichte auf einer umfangreichen Romanreihe basiert, wurde keine Fortsetzung produziert. Ausschlaggebend war vor allem der enttäuschende wirtschaftliche Erfolg des ersten Films.
Quellen und Faktencheck
Für die überarbeiteten Produktions- und Veröffentlichungsangaben wurden unter anderem Disney, die FSK, das American Film Institute, Box Office Mojo sowie aktuelle Bewertungsdaten von Rotten Tomatoes und Metacritic berücksichtigt.
John Carter vom Mars (Sci-Fi | Thriller | ganzer Film auf Deutsch)
🎬 Als ein Soldat im Nahen Osten im Dienst verwundet wird, wird er auf den Planeten Barsoom teleportiert, wo er auf ...feindliche Aliens trifft und um sein Überleben kämpft.
JOHN CARTER VOM MARS (2009)
Originaltitel: Princess of Mars
Mit: Antonio Sabato Jr., Traci Lords, Matt Lasky
Regie: Mark Atkins
FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
INHALTSANGABE:
US-Soldat John Carter findet sich unerklärlicherweise plötzlich auf dem Mars wieder, ausgestattet mit Superkräften.
Kurz nach seiner Ankunft fällt er den Tharks in die Hände.
Diese grünen, vierarmigen Wesen sind ein nomadischer Kriegerstamm und Einwohner des Planeten Mars.
Dank seiner außergewöhnlichen Kraft und geistigen Überlegenheit verdient er sich rasch den Respekt dieses Volkes und sichert sich eine gute Position im Stamm.
Später nehmen die Tharks die Prinzessin von Heluim Dejah Thoris gefangen.
Sie gehört der humanoiden Marsrasse des Planeten an.
Carter rettet die Prinzessin aus der Gewalt der Tharks, um sie zu ihren Leuten zurückzubringen.
Zum Dank öffnet ihm die Prinzessin ihr Herz und die beiden werden ein Paar.
Carter gerät, während er zu vermitteln versucht, mehr und mehr zwischen die Fronten der Tharks und der Marsmenschen.
Während einer kriegerischen Auseinandersetzung opfert Carter scheinbar sein eigenes Leben.
Jedoch erwacht er zurück auf der Erde, sich fragend, was aus seiner Prinzessin geworden ist und ob er je zurückkehren kann.
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