The Man from Earth: Philosophische Sci‑Fi im Fokus
Vielleicht Jesus, Buddha und mehr: ‚Der Mann, der von der Erde kam‘ erklärt
The Man from Earth ist ein Science-Fiction-Film aus dem Jahr 2007 von Richard Schenkman. Das Drehbuch stammt von Jerome Bixby. Im Mittelpunkt steht John Oldman, der behauptet, seit 14.000 Jahren zu leben. Obwohl die Handlung fast vollständig in einem einzigen Raum spielt, entsteht eine intensive Diskussion über Geschichte, Religion und die Natur des Menschen. Dadurch gilt der Film bis heute als Geheimtipp für Fans intelligenter Science-Fiction.
Handlung
Professor John Oldman packt gerade seine Sachen, als mehrere Freunde und Kollegen überraschend vor seiner Tür stehen. Sie wollen sich nicht nur verabschieden, sondern auch wissen, weshalb er seinen Arbeitsplatz so plötzlich verlässt. Dadurch entwickelt sich schnell ein tiefgehendes Gespräch.

Zunächst bleibt John vage und lässt seine Freunde rätseln. Schließlich stellt er ihnen eine ungewöhnliche Frage: Was wäre, wenn ein Mensch aus der Steinzeit bis heute überlebt hätte? Schritt für Schritt wird klar, dass er von sich selbst spricht.
Im Laufe des Abends erzählt John von seinem angeblich 14.000 Jahre langen Leben. Er berichtet von historischen Begegnungen und behauptet sogar, Buddha persönlich gekannt zu haben. Dadurch entstehen hitzige Diskussionen, denn einige halten seine Aussagen für unmöglich, während andere zumindest darüber nachdenken.
Schließlich geht John noch weiter und erklärt, er sei einst Jesus von Nazaret gewesen. Diese Behauptung sorgt für heftige Reaktionen, besonders bei Edith. Trotzdem beantwortet John geduldig die Fragen seiner Freunde und führt das Gespräch fort.
Am Ende behauptet John, alles sei nur ein Gedankenspiel gewesen. Viele Gäste verlassen daraufhin das Haus. Kurz darauf kommt es jedoch zu einer überraschenden Enthüllung, die der Geschichte ein emotionales und zugleich dramatisches Ende verleiht.
Finanzierung und Web-Erfolg
Das Budget von The Man from Earth lag bei nur rund 200.000 US-Dollar. Trotz dieser geringen Mittel entwickelte sich der Film zu einem unerwarteten Erfolg. Vor allem im Internet gewann er schnell eine treue Fangemeinde.
Besonders in P2P- und BitTorrent-Communities wurde der Film häufig empfohlen. Dadurch erreichte er ein viel größeres Publikum, als es klassische Werbung ermöglicht hätte. Regisseur Richard Schenkman bedankte sich später sogar öffentlich bei den Fans und bat sie gleichzeitig, den Film legal zu unterstützen.
Preise und Auszeichnungen
- 2007 – Best Feature – Rhode Island International Film Festival (USA)
- 2007 – Best Screenplay – Rhode Island International Film Festival (USA)
- 2008 – Best Film – Montevideo Fantastic Film Festival (Uruguay)
- 2008 – Audience Choice Award – Montevideo Fantastic Film Festival (Uruguay)
- 2008 – Best Director – Fantaspoa (Brasilien)
- 2008 – 2nd Place – Best Feature – RioFan (Brasilien)
- 2008 – Audience Award – Fixion-Sars Film Festival (Chile)
- 2008 – Jury Award: Best Screenplay – Fixion-Sars Film Festival (Chile)
- 2008 – Best Sci-Fi Screenplay – International Horror & Sci-Fi Film Festival (USA)
- 2008 – Best Screenplay – Buenos Aires Rojo Sangre (Argentinien)
- 2008 – DVD Critics Award – Best Non-Theatrical Movie
Fazit
The Man from Earth zeigt eindrucksvoll, dass spannende Science-Fiction nicht auf Effekte angewiesen ist. Stattdessen lebt der Film von starken Dialogen, philosophischen Ideen und überraschenden Wendungen. Gleichzeitig regt die Geschichte zum Nachdenken über Religion, Geschichte und die menschliche Existenz an. Genau deshalb hat sich der Film über die Jahre eine treue Fangemeinde aufgebaut. Für alle, die intelligente Science-Fiction mögen, ist er eine klare Empfehlung.
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🎬 Ein Science-Fiction Film aus dem Jahr 2007 von Regisseur Richard Schenkman.
THE MAN FROM EARTH (2007)
Originaltitel: The Man ...from Earth
Mit: David Lee Smith, Tony Todd, John Billingsley
Regie: Richard Schenkman
FSK: ohne Altersbeschränkung
INHALTSANGABE:
Was würden Sie denken, wenn Sie herausgefunden hätten, dass ein alter Bekannter seit Anbeginn der Menschheit auf Erden wandelt? Welche Fragen würden Sie stellen und welche Geheimnisse somit lüften? Lehnen Sie sich zurück und werden Sie Zeuge, wie sieben ungläubige Wissenschaftler die Geschichte der Menschheit neu entdecken. Diese Reise durch die Zeit ermöglicht ihnen John Oldman, ein guter alter Freund, der ihnen offenbart, dass er vor 14.000 Jahren geboren wurde. Die Wissenschaftler erkennen jedoch nicht, welches Glück sie haben. Stattdessen machen sie Oldman zu einem Objekt der Psychoanalyse, ohne zu bemerken, dass er sie testet...
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