Die Seeräuber
Die Seeräuber (Originaltitel: Tjorven och Mysak) ist ein schwedischer Film aus dem Jahr 1966. Regie führte Olle Hellbom. Der Film setzt die Geschichte aus der Serie „Ferien auf der Kräheninsel“ fort.
Handlung
Der achtjährige Pelle wünscht sich von seinem Vater Melcher einen Spieltag. Gemeinsam mit Malin, Peter, Skrollan, Tjorven, Stina und weiteren Freunden verbringen sie den Tag auf einem alten Schiff namens Albertina. Dort spielen sie Piraten und suchen nach einem Schatz – dem Wunschstein Mysak.
Während ihrer Abenteuer geraten sie immer wieder mit Westermann aneinander, der eigentlich nur in Ruhe arbeiten möchte. Am Ende des Tages verschwindet Melchers Uhr, und er verdächtigt zunächst Pelle. Später stellt sich jedoch heraus, dass eine Elster die Uhr gestohlen hat. Melcher entschuldigt sich daraufhin bei seinem Sohn.
Über den Film
Die Dreharbeiten fanden unter anderem auf den Mälaröarna, in Eckerö (Åland) und auf Norröra im Stockholmer Schärengarten statt. Der Film wurde am 10. Dezember 1966 erstmals in Schweden gezeigt.
Der Wunschstein Mysak ist eine kleine Miniaturskulptur aus Emaille, entworfen von Karl Axel Pehrson.
Filmmusik
Das Musikstück „Albertina“ wurde von Evert Taube komponiert.
Auszeichnungen
1967 erhielt der Film beim Moskauer Kinderfilmfestival einen Sonderpreis der Sowjetischen Akademie für Erziehung.
Fernsehserie
Für das ZDF wurden mehrere Filme rund um Tjorven zu einer Serie mit dem Titel „Ferien auf Saltkrokan“ zusammengeschnitten und 1971 ausgestrahlt. Dabei wurde auch „Die Seeräuber“ in Episoden unterteilt.
IMDb-Bewertung
6,3/10 (basierend auf über 700 Bewertungen)
Mein Fazit
„Die Seeräuber“ ist ein liebevoller Kinderfilm, der vor allem durch seine einfache, fantasievolle Geschichte überzeugt. Er lebt weniger von großen Effekten, sondern vielmehr von kindlicher Freude, Abenteuerlust und Zusammenhalt. Erwachsene sollten den Film bewusst aus der Perspektive von Kindern betrachten – denn genau dafür ist er gemacht. Für Kinder ist es eine spannende und lustige Geschichte, die zum Mitfiebern einlädt.
Mein Tipp: Ein schöner Filmnachmittag für Familien, besonders für Kinder ab etwa 6 Jahren. Gemeinsam schauen, lachen und in eine unbeschwerte Welt eintauchen – genau dafür ist dieser Film perfekt geeignet.