Der Tag, an dem die Erde stillstand (2008) – Neuverfilmung mit moderner Botschaft
Der Tag, an dem die Erde stillstand (Originaltitel: The Day the Earth Stood Still) ist ein US‑amerikanischer Science‑Fiction‑Film von Scott Derrickson aus dem Jahr 2008. Es handelt sich um eine Neuverfilmung des Klassikers von 1951. Beide Filme basieren auf der Erzählung Farewell to the Master von Harry Bates.
Quelle: Wikipedia
Handlung
Ein außerirdisches Objekt nähert sich der Erde mit enormer Geschwindigkeit. Statt eines Einschlags landet jedoch eine riesige Sphäre im Central Park. Aus ihr treten der Außerirdische Klaatu und der gigantische Roboter GoRT. Klaatu wird angeschossen und in eine Militärbasis gebracht, wo er seine Mission offenbart: Er ist gekommen, um die Erde zu retten – notfalls vor der Menschheit selbst. Gemeinsam mit der Astrobiologin Helen Benson beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, während die Menschheit mit den Konsequenzen ihres Handelns konfrontiert wird.
Quelle: Wikipedia – Handlung
Hintergrund
Der Film wurde in den USA, Kanada und Australien gedreht. Die Dreharbeiten fanden zwischen Dezember 2007 und März 2008 statt. Die Premiere erfolgte am 10. Dezember 2008. Das Budget lag bei rund 80 Millionen US‑Dollar, weltweit spielte der Film über 230 Millionen ein.
Quelle: Wikipedia – Hintergrund
Produktion und Veröffentlichung
Die Besetzung war früh klar: Jennifer Connelly war Derricksons Wunschkandidatin für Helen Benson, Keanu Reeves galt für Produzent Erwin Stoff als perfekte Wahl für Klaatu. Der Film setzt visuell auf Grün‑ und Blautöne, um Natur und Bedrohung zu symbolisieren. Die DVD‑ und Blu‑ray‑Version enthält zusätzlich die Originalverfilmung von 1951.
Quelle: Wikipedia – Produktion
Vergleich der Original- und Neuverfilmung
Die Neuverfilmung übernimmt zentrale Elemente des Originals, modernisiert jedoch Themen und Figuren. Während 1951 die Angst vor dem Kalten Krieg dominierte, rückt 2008 die ökologische Zerstörung der Erde in den Mittelpunkt. Auch GoRT wurde neu interpretiert: Statt eines mechanischen Roboters ist er nun eine biologische, nanotechnologische Entität. Die Neuverfilmung zeigt zudem ein diverseres Gesellschaftsbild und verlagert die Handlung stärker nach New York.
Quelle: Wikipedia – Vergleich
Synchronisation
Die deutsche Fassung entstand bei der Berliner Synchron unter Dialogregie von Jan Odle. Keanu Reeves wird wie gewohnt von Benjamin Völz gesprochen, Jennifer Connelly von Claudia Urbschat‑Mingues.
Quelle: Wikipedia – Synchronisation
Rezeption
Die Kritiken fielen gemischt bis negativ aus. Rotten Tomatoes vergibt nur 21 %, Metacritic 40/100. Die FBW zeichnete den Film jedoch als „besonders wertvoll“ aus.
Kritiker bemängelten vor allem die Effekthascherei und die im Vergleich zum Original schwächere Botschaft. Spiegel Online bezeichnete den Film als „staubtrocken“ und „lieblos garniert“. Der Tagesspiegel kritisierte die gehetzte Handlung, lobte aber, dass der Film kein völliges Desaster sei.
Quellen: Wikipedia – Rezeption, Wikipedia – Kritik
Auszeichnungen
- MovieGuide Award 2007 – Best Film for Mature Audiences
- Mehrere Nominierungen bei den Satellite Awards (u. a. Tonschnitt, visuelle Effekte)
- Nominierung für die Goldene Himbeere (Schlechteste Neuverfilmung)
- Saturn Award für Jaden Smith (Best Younger Actor)
Quelle: Wikipedia – Auszeichnungen
Mein Fazit
Die Neuverfilmung ist für mich gelungen – nicht als klassisches Remake, sondern als moderne Neuinterpretation. Die Spezialeffekte sind beeindruckend und transportieren die Bedrohung der Erde auf zeitgemäße Weise. Das Original aus den 1950ern spiegelt den Zeitgeist des Kalten Krieges wider, während die Version von 2008 den Fokus auf Umweltzerstörung legt. Beide Filme tragen eine starke Botschaft: die Hoffnung, dass die Menschheit sich nicht selbst auslöscht und Frieden möglich bleibt.