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Die Suche nach einer neuen Energiequelle und verlorenem Reichtum führt eine ungleiche Gruppe tief in den unberührten Dschungel des Kongos. Die CIA-Agentin Karen Ross sucht nach einer verschollenen Expedition und wertvollen Industriediamanten, während der Primatenforscher Peter Elliott die Gorilladame Amy – die per Computerstimme kommunizieren kann – in die Freiheit entlassen will. Finanziert wird die riskante Reise vom dubiosen Schatzsucher Herkermer Homolka, der die legendären Diamantenminen von König Salomo finden will. Doch im Herzen des Dschungels stoßen sie auf eine evolutionäre Sackgasse: Eine mörderische Spezies von grauhaarigen Killer-Gorillas, die ihr Territorium blutig verteidigt.
Besetzung & Charaktere
- Laura Linney (Dr. Karen Ross): Die entschlossene Elektronik-Expertin, die für ein Kommunikationsunternehmen arbeitet.
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Dylan Walsh (Dr. Peter Elliott): Ein idealistischer Wissenschaftler, dessen Herz an der Gorilladame Amy hängt.
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Tim Curry (Herkermer Homolka): Der exzentrische, rumänische Philanthrop und Schatzsucher (Sorgte für die humorvollen Momente des Films).
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Ernie Hudson (Captain Munro Kelly): Der erfahrene und coole Expeditionsleiter („Great White Hunter“), der zum heimlichen Star des Films wurde.
- Amy (Der Gorilla):Ein technisches Meisterwerk der damaligen Zeit, verkörpert durch die Schauspielerin Lorene Noh und Animatronics.
Hintergrund & Fakten
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Literarische Vorlage: Der Film basiert auf dem gleichnamigen Roman von Michael Crichton aus dem Jahr 1980. Nach dem Erfolg von Jurassic Park (1993) entbrannte ein regelrechter Hype um Crichton-Verfilmungen.
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Regie: Geführt von Frank Marshall, der zuvor als Produzent von Indiana Jones und Zurück in die Zukunft Weltruhm erlangte.
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Effekte: Die Gorillas wurden von den legendären Stan Winston Studios entworfen. Man entschied sich bewusst gegen CGI und für Schauspieler in hochentwickelten Animatronic-Kostümen, um eine physische Präsenz zu schaffen.
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Produktionsnotizen: Der Film wurde hauptsächlich in Costa Rica und Tansania gedreht, um die dichte Dschungelatmosphäre einzufangen.
Erfolg & Rezeption
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Box Office: Trotz gemischter Kritiken war Congo ein finanzieller Erfolg und spielte weltweit über 150 Millionen Dollar ein.
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Kultstatus: Heute gilt der Film als Paradebeispiel für das 90er-Jahre-Abenteuerkino. Er wird oft als „Guilty Pleasure“ gefeiert – geliebt für seine teils trashigen Momente, die ikonischen Sprüche von Tim Curry und die packende Atmosphäre.