Wachsfigur von Hogan als Crocodile Dundee
Crocodile Dundee in Los Angeles – Zurück im Großstadtdschungel
Mick Dundee lebt inzwischen relativ ruhig in Australien, gemeinsam mit Sue Charlton und ihrem gemeinsamen Sohn. Als Sue ein Jobangebot in Los Angeles erhält, zieht die Familie vorübergehend in die Filmmetropole.
Dort stolpert Mick in eine Geschichte, die mehr ist als nur ein Kulturclash: Er kommt einem zwielichtigen Filmstudio auf die Spur, das in illegale Geschäfte verwickelt zu sein scheint.
Während Sue beruflich eingespannt ist, bewegt sich Mick durch die Welt von Hollywood, Filmsets, Schickeria und Großstadtchaos – natürlich mit seiner typischen Mischung aus Naivität, Bauernschläue und trockenem Humor.
Der Film setzt stark auf bekannte Motive der Reihe:
- Outback-Logik trifft Großstadtprobleme
- Mick als „Fremder“ in einer überdrehten, oberflächlichen Welt
- Familienmomente mit Sue und dem Sohn als emotionaler Anker
Synchronisation
Die deutsche Synchronfassung setzt – wie bei den Vorgängern – auf vertraute Stimmen, was für Fans der Reihe wichtig ist.
- Mick „Crocodile“ Dundee wird in der deutschen Fassung wieder mit einer markanten, leicht rauen Stimme versehen, die seinen lässigen, humorvollen Charakter gut transportiert.
- Die Dialoge sind relativ frei adaptiert, um Wortspiele und Gags in den deutschen Sprachraum zu übertragen.
- Einige Gags wirken in der Synchronisation etwas „glatter“ als im Original, behalten aber den grundsätzlichen Charme der Figur.
Insgesamt ist die Synchronisation solide, wenn auch nicht herausragend kreativ – sie erfüllt vor allem den Zweck, den bekannten Ton der Reihe beizubehalten.
Kritiken
Kritisch wurde Crocodile Dundee in Los Angeles deutlich verhaltener aufgenommen als die ersten beiden Teile. Viele Kritiker sahen den Film als:
- späte, eher harmlose Fortsetzung,
- mit wenig erzählerischem Risiko,
- stark abhängig von Nostalgie und der Figur Mick Dundee.
Gelobt wurden:
- Paul Hogans nach wie vor sympathische Präsenz,
- einige charmante Culture-Clash-Momente,
- der familienfreundliche, leichte Ton.
Kritisiert wurden:
- eine sehr vorhersehbare Handlung,
- wenig wirklich neue Ideen,
- das Gefühl, dass der Film eher eine nette TV-Komödie als ein großer Kinofilm sei.
Zur Einordnung der Reihe:
Für Crocodile Dundee – Ein Krokodil zum Küssen liegt die IMDb-Bewertung bei 6,7/10 – ein Wert, der zeigt, wie stark der erste Film bis heute geschätzt wird. Im Vergleich dazu wirkt der dritte Teil deutlich schwächer und eher wie ein Nachklang des ursprünglichen Erfolgs.
Crocodile Daddy [Blu-ray]
Crocodile Daddy ist eine australische Komödie mit Paul Hogan, Morgan Griffin und Shane Jacobson unter der Regie von Dean Murphy. Ein älterer, eigenwilliger Mann wird in ein chaotisches Familienabenteuer hineingezogen, das ihn auf einen Roadtrip voller skurriler Begegnungen, Missverständnisse und warmherziger Momente führt. Zwischen Humor und leisen, nachdenklichen Tönen entdeckt er, was Familie und Verantwortung für ihn wirklich bedeuten.
Kritiken
Die Kritiken zu Crocodile Daddy fallen gemischt aus: Gelobt werden vor allem Paul Hogans sympathische Präsenz und die emotionale Vater‑Tochter‑Ebene. Kritisch gesehen werden die eher vorhersehbare Handlung und der zurückhaltende, harmlose Humor. Insgesamt wird der Film häufig als leichte, nette Unterhaltung für Fans von Hogan und australischen Feel‑Good‑Filmen beschrieben.
Details
- Medium: Blu‑ray
- Genre: Belletristik / Erzählende Literatur / Video (Komödie)
- Format: Untertitelt
- Sprache: Deutsch, Englisch
- Laufzeit: 1 Stunde und 41 Minuten
- Darsteller: Paul Hogan, Morgan Griffin, Shane Jacobson, Alan Powell
- Regie: Dean Murphy
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Auszeichnungen
Im Gegensatz zum ersten Film, der international große Aufmerksamkeit und sogar eine Oscar-Nominierung für das Drehbuch erhielt, blieb Crocodile Dundee in Los Angeles bei Preisen und Auszeichnungen weitgehend unauffällig.
- Keine bedeutenden internationalen Filmpreise
- Kaum Nennungen in Jahresbestenlisten
- Eher als „Spätwerk für Fans“ wahrgenommen als als eigenständiger, preiswürdiger Film
Der Film funktionierte vor allem als nostalgischer Wiederbesuch einer beliebten Figur – nicht als künstlerisch herausragender Beitrag.
Fazit
Crocodile Dundee in Los Angeles ist ein Film für diejenigen, die Mick Dundee einfach noch einmal sehen wollen – nicht mehr und nicht weniger.
Stärken:
- Paul Hogan bleibt als Mick Dundee sympathisch und charmant
- Leichte, familienfreundliche Unterhaltung
- Einige nette Gags rund um Hollywood und Großstadtleben
Schwächen:
-
- Kaum neue Ideen, stark formelhaft
- Deutlich weniger Biss und Originalität als der erste Teil
- Wirkt eher wie eine späte TV-Fortsetzung als wie ein großer Kinofilm
Als Blog-Fazit lässt sich sagen:
Wer mit Crocodile Dundee – Ein Krokodil zum Küssen aufgewachsen ist und die Figur liebt, kann an „Crocodile Dundee in Los Angeles“ noch etwas nostalgischen Spaß haben. Wer jedoch einen frischen, originellen Comedy-Abenteuerfilm erwartet, wird hier eher enttäuscht.
Wenn du magst, kann ich dir jetzt noch einen Vergleich aller drei Dundee-Filme (Themen, Humor, Figurenentwicklung) oder eine empfohlene Reihenfolge fürs Rewatchen schreiben.