Willow ist für mich einer dieser Fantasyfilme, die man einfach immer wieder schauen kann. Der Film von 1988, inszeniert von Ron Howard und produziert von George Lucas, hat genau diese besondere Mischung aus Magie, Abenteuer und Herz, die viele moderne Filme manchmal vermissen lassen. Dazu kommt ein großartiges Cast mit Warwick Davis, Val Kilmer und Joanne Whalley – einfach ikonisch.
Handlung
Die Geschichte beginnt ziemlich düster: Der grausamen Königin Bavmorda wird prophezeit, dass ein kleines Mädchen sie eines Tages stürzen wird. Aus Angst lässt sie alle Neugeborenen durchsuchen – und töten, wenn sie das Zeichen tragen. Doch das Schicksal hat andere Pläne: Das Baby Elora entkommt.
Gefunden wird sie ausgerechnet von Willow, einem gutherzigen Nelwyn, der eigentlich davon träumt, selbst ein großer Zauberer zu werden. Was ich an Willow so mag: Er ist kein typischer Held – eher unsicher, aber mit einem riesigen Herzen.
Auf seiner Reise trifft er auf Madmartigan – einen chaotischen, etwas heruntergekommenen, aber unglaublich charismatischen Krieger. Zwischen den beiden entsteht diese typische „ungleiche Partnerschaft“, die einfach Spaß macht zuzuschauen.
Natürlich bleibt es nicht ruhig: Elora wird entführt, sie geraten an magische Wesen, treffen die Feenkönigin und schließlich die verzauberte Zauberin Fin Raziel, die ihre einzige Hoffnung gegen Bavmorda ist. Und ab da geht’s richtig los – Verfolgungsjagden, Magie, Kämpfe und jede Menge Abenteuer.
Fazit
Willow ist für mich ein echtes Fantasy-Highlight. Der Film schafft es, epische Momente mit Humor zu verbinden, ohne sich zu ernst zu nehmen. Gleichzeitig geht es um Mut, Freundschaft und darum, über sich hinauszuwachsen.
Klar, manche Effekte sind heute nostalgisch – aber genau das macht den Charme aus. Für Fantasy-Fans ist Willow einfach ein Klassiker, den man mindestens einmal gesehen haben sollte – und meistens bleibt es ja sowieso nicht bei einmal.