Armee der Finsternis (KI-Bild)
Mit Tanz der Teufel 3 – Mit „Armee der Finsternis“ (Army of Darkness) brachte Regisseur Sam Raimi 1992 den Abschluss seiner gefeierten Horror-Trilogie um den legendären Antihelden Ash Williams auf die Leinwand. Anstelle reinen Splatter-Horrors setzt der dritte Teil verstärkt auf Elemente aus Fantasy, Slapstick und schwarzem Humor, ohne dabei die düstere, von dämonischen Kräften geprägte Grundstimmung der Reihe aus den Augen zu verlieren.

In diesem kultigen Fantasy-Horror-Abenteuer schlüpft Bruce Campbell erneut in die Rolle des Ash, der nach den dramatischen Geschehnissen der vorherigen Filme durch eine ungewollte Zeitreise ins düstere Mittelalter katapultiert wird. Ausgerüstet mit seiner legendären Kettensäge, einer Schrotflinte und einem Arsenal bissiger, sarkastischer Kommentare, steht Ash plötzlich einer Welt voller Ritter, Untoter und der bedrohlichen Armee der Finsternis gegenüber. Inmitten epischer Schlachten und skurriler Begegnungen bleibt sein Ziel unverändert: das sagenumwobene Necronomicon aufzuspüren, um so den Schlüssel zur Rückkehr in seine eigene Zeit zu finden und dem Albtraum ein Ende zu setzen.
Was folgt, ist ein herrlich überdrehter Mix aus Horrorparodie, Fantasy-Abenteuer und Klamauk. Armee der Finsternis lebt von Raimis kreativer Inszenierung, innovativen Kameraeinstellungen und Bruce Campbells legendärer Performance, die Ash endgültig zur Kultfigur machte. Szenen wie der Kampf gegen sein böses Ebenbild oder die Verteidigung der Burg zählen heute zu den unvergesslichsten Momenten des Genres.
Fazit
Tanz der Teufel 3 ist weniger Horror als vielmehr ein entfesseltes Fantasy-Spektakel mit Comedy-Einschlag – laut, kreativ und absolut kultig. Für Fans der Reihe und Liebhaber ungewöhnlicher Genre-Mischungen ist Armee der Finsternis ein zeitloses Vergnügen und ein würdiger Abschluss der Trilogie.