
„Das Schweigen der Lämmer“ ist ein US-amerikanischer Thriller aus dem Jahr 1991 unter der Regie von Jonathan Demme. Der Film erzählt die Geschichte der FBI-Agentenanwärterin Clarice Starling (Jodie Foster), die den Serienmörder „Buffalo Bill“ (Ted Levine) zur Strecke bringen soll. Unterstützung erhält sie dabei von einem weiteren inhaftierten Serienmörder: dem kannibalistisch veranlagten Psychiater Hannibal Lecter (Anthony Hopkins).
Das Drehbuch
Das Drehbuch von Ted Tally basiert eng auf dem gleichnamigen zweiten Roman der Hannibal-Lecter-Reihe von Thomas Harris aus dem Jahr 1988. „Das Schweigen der Lämmer“ gewann 1992 als dritter und bislang letzter Film die Oscars in den fünf wichtigsten Kategorien.

Nach „Blutmond“ (1986) ist er die zweite Verfilmung um den psychopathischen Serienmörder Hannibal Lecter. Es folgten 2001 die Fortsetzung „Hannibal“, 2002 das Prequel „Roter Drache“ sowie 2007 „Hannibal Rising – Wie alles begann“.
Die junge FBI-Anwärterin Clarice Starling steckt noch mitten in ihrer

Ausbildung, als sie plötzlich in einen besonders heiklen Fall hineingezogen wird. Das FBI jagt einen Serienmörder, der von den Ermittlern in Kansas City den Namen „Buffalo Bill“ erhalten hat. Er hat bereits mehrere junge Frauen getötet und ihnen nach dem Tod Teile der Haut entfernt. Unter der Leitung von Jack Crawford kommt die Mordkommission nicht weiter und greift zu einer ungewöhnlichen Strategie: Ausgerechnet der inhaftierte Serienkiller Hannibal Lecter, bekannt dafür, die Innereien seiner Opfer zu verspeisen, soll helfen. Lecter ist zwar extrem gefährlich, verfügt aber als erfahrener Psychiater über die Fähigkeit, sich in die Gedanken anderer Täter hineinzuversetzen und deren nächste Schritte zu erahnen.
Clarice sucht ihn im Baltimore Forensic State Hospital auf, das von Dr. Frederick Chilton geleitet wird. Dort sitzt Lecter in einer fensterlosen Zelle unter strengsten Sicherheitsvorkehrungen.
Nach anfänglichem Zögern zeigt sich der kannibalistische Mörder kooperativ – allerdings nur unter einer Bedingung: Quid pro quo. Für jede Information möchte er etwas Persönliches aus Clarices Leben erfahren. In den Gesprächen, die sich über längere Zeit hinziehen, offenbart sich schließlich Clarices eigenes Trauma: Der frühe Tod ihrer Mutter, der Verlust ihres Vaters im Polizeidienst und ein verstörendes Erlebnis auf dem Hof ihres Onkels, als sie Zeugin wurde, wie Lämmer für die Schlachtung vorbereitet wurden. Sie versuchte vergeblich, eines zu retten. Noch heute hört sie manchmal in der Nacht ihre verzweifelten Schreie.
