Amistad mit der USS Washington vor Long Island (New York) 1839
Amistad – Wenn Menschen zu Eigentum erklärt werden

Der Film „Amistad“ erzählt eine Geschichte, die ebenso erschütternd wie real ist. Aus der britischen Kolonie Sierra Leone wird eine Gruppe Afrikaner von Sklavenhändlern verschleppt und auf das spanische Schiff La Amistad gebracht. Doch die Gefangenen fügen sich nicht ihrem Schicksal: Sie leisten Widerstand, töten Teile der Besatzung und bringen das Schiff in ihre Gewalt.
Was wie der Beginn der Freiheit wirkt, endet jedoch in einer neuen Form der Gefangenschaft. Auf offener See wird die Amistad von einem US-amerikanischen Schiff aufgegriffen. Die Afrikaner werden nach Amerika gebracht, dort verhaftet und vor Gericht gestellt – nicht als Opfer, sondern als Besitz, über den entschieden werden soll.
Ein Prozess über Eigentum statt Menschlichkeit

Der Film „Amistad“ erzählt eine Geschichte, die ebenso erschütternd wie real ist. Aus der britischen Kolonie Sierra Leone wird eine Gruppe Afrikaner von Sklavenhändlern verschleppt und auf das spanische Schiff La Amistad gebracht. Doch die Gefangenen fügen sich nicht ihrem Schicksal: Sie leisten Widerstand, töten Teile der Besatzung und bringen das Schiff in ihre Gewalt.
Was wie der Beginn der Freiheit wirkt, endet jedoch in einer neuen Form der Gefangenschaft. Auf offener See wird die Amistad von einem US-amerikanischen Schiff aufgegriffen. Die Afrikaner werden nach Amerika gebracht, dort verhaftet und vor Gericht gestellt – nicht als Opfer, sondern als Besitz, über den entschieden werden soll.
Ein Prozess über Eigentum statt Menschlichkeit
Nach der Ankunft in den Vereinigten Staaten beginnt ein juristisches Tauziehen, das die moralische Absurdität des Systems offenlegt. Verschiedene Parteien erheben Anspruch auf das Schiff und auf die Afrikaner selbst: spanische Händler, amerikanische Behörden und politische Interessen. Der Gerichtsprozess entwickelt sich zu einem zynischen Machtkampf um Besitzrechte, während das Schicksal der Menschen zunehmend in den Hintergrund rückt. Der Film zeigt eindringlich, wie Recht und Moral auseinanderklaffen können – und wie Gesetze genutzt werden, um Unrecht zu legitimieren.