Alien II, Originaltitel Aliens (KI-Bild)
🎬 Aliens – Die Rückkehr (1986) – Überblick

James Camerons Fortsetzung zu Ridley Scotts „Alien“ gilt als einer der einflussreichsten Science‑Fiction‑Actionfilme der 80er. Der Film verbindet klaustrophobischen Horror mit militärischem Sci‑Fi‑Actionkino und etablierte Ellen Ripley endgültig als Ikone des Genres.
Ellen Ripley wird nach 57 Jahren aus dem Kälteschlaf gerettet und kehrt mit einem Trupp Colonial Marines zum Mond LV‑426 zurück, wo der Kontakt zu einer Kolonie abgebrochen ist. Vor Ort entdecken sie eine von Aliens überrannte Siedlung – und Ripley muss sich erneut ihrem schlimmsten Albtraum stellen.
Aliens – Die Rückkehr
- Regie: James Cameron
- Drehbuch: James Cameron
- Musik: James Horner
- Produktion: Gale Anne Hurd
- Hauptdarstellerin: Sigourney Weaver
🧩 Handlung (Kinoversion)
Ellen Ripley wird nach 57 Jahren im All treibend gefunden und auf einer Raumstation wiederbelebt. Vor einer Untersuchungskommission berichtet sie von den Ereignissen auf der Nostromo, doch man glaubt ihr nicht. Als der Kontakt zur Kolonie auf LV‑426 abbricht – genau dem Mond, auf dem die Alien‑Eier entdeckt wurden – bittet man Ripley, ein Marine‑Team zu begleiten.
Vor Ort finden sie eine zerstörte Kolonie, vereinzelte Überlebende und eine wachsende Alien‑Population. Ripley übernimmt zunehmend die Rolle einer Beschützerin für das Mädchen Newt und stellt sich schließlich der Alien‑Königin in einem der ikonischsten Showdowns der Filmgeschichte.
Filmkarte
Ellen Ripley wird nach 57 Jahren aus dem Kälteschlaf gerettet und kehrt mit einem Trupp Colonial Marines zum Mond LV‑426 zurück, wo der Kontakt zu einer Kolonie abgebrochen ist. Vor Ort entdecken sie eine von Aliens überrannte Siedlung – und Ripley muss sich erneut ihrem schlimmsten Albtraum stellen.
🧩 Handlung (Kinoversion)
Ellen Ripley wird nach 57 Jahren im All treibend gefunden und auf einer Raumstation wiederbelebt. Vor einer Untersuchungskommission berichtet sie von den Ereignissen auf der Nostromo, doch man glaubt ihr nicht. Als der Kontakt zur Kolonie auf LV‑426 abbricht – genau dem Mond, auf dem die Alien‑Eier entdeckt wurden – bittet man Ripley, ein Marine‑Team zu begleiten. Vor Ort finden sie eine zerstörte Kolonie, vereinzelte Überlebende und eine wachsende Alien‑Population. Ripley übernimmt zunehmend die Rolle einer Beschützerin für das Mädchen Newt und stellt sich schließlich der Alien‑Königin in einem der ikonischsten Showdowns der Filmgeschichte.
🎵 Soundtrack
Komponist: James Horner Der Score ist berühmt für seine Mischung aus militärischen Rhythmen, spannungsgeladenen Streichern und aggressiven Blechbläsern. Besonders bekannt:
- „Bishop’s Countdown“ – einer der meistverwendeten Action‑Tracks in Filmtrailern der 80er/90er
- „Futile Escape“
- „Main Title“
Der Soundtrack wurde unter Zeitdruck komponiert, was Horner später mehrfach betonte – dennoch zählt er heute zu seinen ikonischsten Werken.
🎭 Rollen – Darsteller – Deutsche Synchronsprecher
| Rolle | Darsteller | Deutsche Stimme |
|---|---|---|
| Ellen Ripley | Sigourney Weaver | Hannelore Elsner |
| Corporal Hicks | Michael Biehn | Ulrich Gressieker |
| Newt | Carrie Henn | Floriane Daniel |
| Bishop | Lance Henriksen | Thomas Danneberg |
| Burke | Paul Reiser | Lutz Mackensy |
| Private Hudson | Bill Paxton | Joachim Tennstedt |
| Lt. Gorman | William Hope | Uwe Paulsen |
| Private Vasquez | Jenette Goldstein | Katharina Lopinski |
(Synchronangaben basieren auf deutscher Kino- und TV-Fassung.)
🎥Wichtige Produktionspunkte
Die Produktion von „Aliens“ war geprägt von ambitionierten Effekten, intensiver Vorbereitung und Camerons kompromisslosem Stil.
- Drehorte: Pinewood Studios (UK)
- Budget: ca. 18,5 Mio. USD
- Alien‑Königin: 4 Meter große Animatronic, betrieben von bis zu 14 Technikern
- Ton & Atmosphäre: Starke Betonung auf industriellem Look und militärischem Realismus
- Einfluss: Der Film prägte das Bild der „Colonial Marines“ und beeinflusste später Videospiele wie Doom, StarCraft und Halo
Nachdem Alien 1979 an den Kinokassen zum Erfolg geworden war, versuchten viele Filme, in seinem Fahrwasser mitzuschwimmen.
- Dazu gehören zum Beispiel Astaron: Brut des Schreckens (Alien Contamination)
- 1980: Samen des Bösen (Inseminoid) (1981),
- Trottel im Weltall (The Creature Wasn’t Nice ,1981)
- Galaxina (1980)
- Planet des Schreckens (Galaxy of Terror) (1981),
- Mutant – Das Grauen im All (Forbidden World) (1982).
- John Carpenters :Das Ding aus einer anderen Welt (The Thing) (1982), die alle an den Kinokassen floppten.
- Als eine Fortsetzung zu Alien ins Gespräch kam: Waren die Produzenten bei der 20th Century Fox zunächst nicht von der Idee angetan, da man auch einen Flop befürchtete.
- Bei der Koproduktionsfirma von Alien: Brandywine Productions (Gordon Carroll, David Giler und Walter Hill), glaubte man jedoch an den Erfolg einer Fortsetzung.
- Drei Jahre nach Alien kam man überein, dass diese einen ganz neuen Ansatz bräuchte, um das Publikum wieder ins Kino zu locken.
Trotz der vielen offenen Fragen, die Alien hinterließ – insbesondere die nach dem Schicksal von Ripley – gelang es den Beteiligten nicht, eine einheitliche Lösung zu finden. Daher wandten sie sich an Brandywine, um über verschiedene Projekte zu diskutieren. Auch eine futuristische Adaption von Spartacus war in Planung.
Im Herbst 1983 war das Spartacus-Projekt so weit fortgeschritten, dass man mit der Suche nach einem Drehbuchautor und Regisseur beginnen konnte. Walter Hill und David Giler waren von dem Drehbuch zu Terminator begeistert. Aus diesem Grund trafen sie sich mit James Cameron, um ihm das Spartacus-Projekt vorzustellen.
Trotz Camerons Ablehnung waren Hill und Giler so an einer Zusammenarbeit mit ihm interessiert, dass sie ihm die Fortsetzung zu Alien anboten. Als großer Fan des ersten Films nahm Cameron sofort an. Die Produzenten gaben ihm dabei lediglich die Vorgabe, dass Ripley gemeinsam mit Soldaten auftreten sollte.