Futureworld – Das Land von Übermorgen (1976) ist ein klassischer Sci-Fi-Thriller der 70er-Jahre und die direkte Fortsetzung von Westworld. Regie führte Richard T. Heffron, die Grundidee stammt erneut von Michael Crichton, dessen Roman Westworld bereits die Vorlage für den ersten Film lieferte. Wie sein Vorgänger spielt auch Futureworld mit der Angst vor außer Kontrolle geratener Technologie.
Im Mittelpunkt stehen die Journalisten Chuck Browning (Peter Fonda, Easy Rider) und Tracy Ballard (Blythe Danner), die den futuristischen Vergnügungspark „Futureworld“ genauer unter die Lupe nehmen. Schnell wird klar, dass hinter der glänzenden Hightech-Fassade mehr steckt als harmlose Unterhaltung. Besonders spannend: Der Film verzichtet weitgehend auf Western-Action und setzt stattdessen auf Verschwörungen, Klontechnologie und frühe KI-Ideen.
Als Sci-Fi-Klassiker ist Futureworld vor allem wegen seiner bahnbrechenden Computeranimationen bekannt – darunter eine digital erzeugte Hand und ein Gesicht, was 1976 absoluter Zukunftsstoff war. Auch der kurze Auftritt von Yul Brynner als Revolverheld erinnert noch einmal an die Wurzeln von Westworld. Heute wirkt der Film stellenweise retro, bleibt aber ein interessantes Zeitdokument über Technikangst und Kontrollverlust.
Besetzung
- Peter Fonda: Chuck Browning
- Blythe Danner: Tracy Ballard
- Arthur Hill: Dr. Duffy
- John P. Ryan:Schneider
- Stuart Margolin: Harry
- Judson Pratt: Barkeeper
- Allen Ludden: Gameshow-Moderator
- Darrell Larson: Eric
- Yul Brynner: Revolverheld
- Robert Cornthwaite: Mr. Reed
Kritiken
Onlineausgabe der prisma: „Dies ist die Fortsetzung von Michael Crichtons erfolgreichem Science-Fiction-Streifen Westworld, der in den USA und in Kanada gleichermaßen als Kino-Hit gefeiert wurde.
Cinema online: „Spannender Aufguss eines Klassikers.“
Filmdienst: „Weniger originell als der Vorgänger ‚Westworld‘ (1972); ein Schauermärchen in Thrillerform und mit Science-fiction-Elementen.