Die letzte Front - Defenders of Riga
Die letzte Front – Defenders of Riga (Originaltitel: Rīgas sargi) ist ein lettischer Kinofilm, der im Jahr 2007 veröffentlicht wurde. Der Film thematisiert den Kampf lettischer Patrioten für die nationale Unabhängigkeit zwischen 1918 und 1920, während des Lettischen Unabhängigkeitskriegs.
Handlung
Im November 1919, ein Jahr nach Ende des Ersten Weltkriegs, marschiert die deutsche Eiserne Division mit rund 50.000 Soldaten auf Riga zu. General Rüdiger von der Goltz will das Baltikum erneut unter deutsche Kontrolle bringen – unterstützt von einer Gegenregierung, während die Alliierten zögern, einzugreifen. Inmitten dieser Krise kehrt der junge Veteran Mārtiņš nach Hause zurück. Statt seine Verlobte Elza zu heiraten, schließt er sich mutigen Bürgern an, die den Widerstand gegen die anrückenden Truppen organisieren. Der Film zeigt den erbitterten Kampf um Lettlands Freiheit, der sich zu einem entscheidenden Moment der nationalen Identität entwickelt.
Hintergrund
Der Film erschien 2007 und ist eine lettische Großproduktion, die die historischen Ereignisse rund um die Verteidigung Rigas nach dem Ersten Weltkrieg dramatisiert. Regie führte Aigars Grauba, der auch an der Musik beteiligt war. Das Drehbuch stammt u. a. von Lisa Eichhorn, Andrejs Ekis und Valentin Jemeljanov. Produziert wurde der Film von mehreren baltischen Produktionsfirmen. Die letzte Front – Defenders of Riga gilt als eines der aufwendigsten lettischen Filmprojekte seiner Zeit und wurde als nationales Epos inszeniert.
Besetzung
Die wichtigsten Darsteller laut offiziellen Angaben:
- Jānis Reinis – Mārtiņš
- Elita Kļaviņa – Elza
- Ģirts Krūmiņš – Pavel Bermondt
- Romualds Ancāns – General Rüdiger von der Goltz
- Ģirts Ķesteris – Arnolds
- Andris Keišs – Ernests Savickis
- Vilis Daudziņš – Paulis
- Artūrs Skrastiņš – Jēkabs
- Kęstutis Jakštas – Kārlis Ulmanis
Kritiken
Die Kritiken fielen gemischt aus, betonten jedoch die historische Bedeutung und die aufwendige Inszenierung:
- Filmdienst beschreibt den Film als „aufwändig produziertes, etwas hölzern gespieltes Nationalepos“, das die turbulente Zeit nach dem Ersten Weltkrieg eindrucksvoll einfängt.
- Auf IMDb erreicht der Film eine Bewertung von 6,6/10 bei über 2.000 Stimmen.
- Gelobt wurden die Ausstattung, die Massenszenen und die patriotische Erzählweise, während manche Kritiker die Figurenzeichnung als konventionell empfanden.
Im Westen nichts Neues (2022)
Im Westen nichts Neues (2022) ist eine eindringliche Neuverfilmung des Antikriegsromans und zeigt schonungslos die Schrecken des Ersten Weltkriegs aus der Sicht junger deutscher Soldaten.
Ein Klassenzimmer voller junger und idealistischer deutscher Schüler wird 1914 von ihrem chauvinistischen Lehrer dazu bewegt, in den vermeintlich „glorreichen“ Krieg zu ziehen. Die Realität an der Front ist jedoch brutal und gnadenlos. (PRIMETIME EMMY®-prämiert, IMDb 7,1)
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Fazit
Die letzte Front – Defenders of Riga ist ein visuell beeindruckendes, patriotisches Historienepos, das einen entscheidenden Moment der lettischen Geschichte dramatisch aufbereitet. Der Film verbindet Kriegsaction, nationale Identität und persönliche Schicksale zu einem emotionalen Gesamtbild.
