KI-generiertes Fan-Artwork
John Carter – Zwischen zwei Welten (2012)
Retro‑Sci‑Fi zwischen Pulp, Pathos und planetaren Legenden.
Es gibt Filme, die wie vergessene Sternenstaub‑Relikte wirken — zu groß, zu mutig, zu eigensinnig für ihre Zeit. John Carter vom Mars gehört genau in diese Kategorie. Ein Abenteuer aus einer Ära, in der Science‑Fiction noch nach Pulp‑Magazinen roch und Helden mit staubigen Stiefeln über fremde Planeten sprangen.
Review
John Carter ist kein moderner Sci‑Fi‑Film, sondern ein pulpiges Märchen, das sich weigert, ironisch zu sein. Die Handlung ist klassisch, fast archaisch, aber voller romantischem Eskapismus. Die Welt von Barsoom wirkt lebendig: Tharks, Luftschiffe, rote Wüsten und eine Gravitation, die Carter zum Helden macht.
Natürlich stolpert die Story gelegentlich, und die Figurenzeichnung bleibt manchmal dünn. Doch wer sich auf den Film einlässt, entdeckt ein ehrliches, warmes Abenteuer, das heute stärker wirkt als bei seiner Premiere.
Filmplakat‑Momente
- „Ein Mann zwischen zwei Welten — ein Planet zwischen Krieg und Hoffnung.“
- „Bevor Star Wars kam, war Barsoom.“
- „Ein Krieger wider Willen. Eine Prinzessin voller Feuer.“
Retro‑Fazit
John Carter ist ein Film, der nicht gefallen will — er will entführen. In eine Welt, die größer ist als die Leinwand und mutiger als viele moderne Blockbuster. Ein zu Unrecht geflopptes Juwel, das heute endlich seine verdiente Anerkennung findet.