Mord im Weißen Haus (Originaltitel: Murder at 1600) -(KI Bild)
Ein Mord im Weißen Haus – Wesley Snipes im Fadenkreuz der Macht
Stell dir vor, du bist ein einfacher Mordermittler in Washington D.C. und dein nächster Tatort ist das bestbewachte Gebäude der Welt: das Weiße Haus. Genau das passiert Detective Harlan Regis (Wesley Snipes) in diesem nervenaufreibenden 90er-Jahre-Klassiker.
Die Story: Niemand sagt die Wahrheit. In einer Damentoilette direkt im Weißen Haus wird die Leiche einer jungen Frau gefunden. Was nach einem schnellen Fall aussieht, entpuppt sich als tiefgreifende Verschwörung, die bis in die höchsten Kreise der US-Regierung reicht. Während man versucht, Regis mit einem Sündenbock abzuspeisen, merkt dieser schnell: Hier spielt niemand mit offenen Karten
Zusammen mit der Secret-Service-Agentin Nina Chance (Diane Lane), die zunächst widerwillig kooperiert, deckt Regis ein Netz aus Erpressung und Verrat auf. Dabei müssen sie gegen Zeit und das System selbst kämpfen, denn der wahre Mörder könnte jederzeit erneut zuschlagen.
Warum man den Film sehen sollte:
- Wesley Snipes in Bestform: Lange vor seinem Erfolg als Blade bewies Snipes hier, dass er nicht nur Action kann, sondern auch als charismatischer Ermittler überzeugt.
- Spannung pur: Der Film ist ein klassischer Whodunnit-Krimi in einem Setting, das normalerweise für niemanden zugänglich ist.
- Nostalgie-Faktor: Ein echter Polit-Thriller der 90er Jahre – ohne moderne Gadgets, dafür mit einer dichten Atmosphäre und starken Charakteren.
Kritiken
James Berardinelli schrieb auf ReelViews, der Film sei neben Absolute Power und Die Verschwörung im Schatten einer der drei Filme, die innerhalb einer kurzen Zeit veröffentlicht wurden und sich mit Verschwörungstheorien befassten. Der Film sei nicht schlechter als die anderen zwei, aber besonders „absurd“ („preposterous“). Berardinelli kritisierte außerdem, der Film enthalte nichts Neues.
Filmkritiker Roger Ebert schrieb, der Film stelle eine interessante Prämisse auf, aber anstatt ihr zu folgen, ersetze er diese dann durch Standard-Action-Klischees. („The movie […] establishes an interesting premise, and then instead of following it, substitutes standard action cliches.“) Einige Szenen werfen Fragen auf, die die Unterhaltung trotz aller Fiktionalität schmälern. („The fact is, the entire movie is fiction, and so if it’s entertaining me, then I’m grateful. It’s only when a movie stops working that I ask questions. “)
„Wenn Wesley Snipes als integrer Cop mit Hilfe der toughen Diane Lane als Sicherheitsagentin […] den Schmutz hinter der Fassade des Weißen Hauses hervorkratzt und in letzter Sekunde eine Staatskrise verhindert, ist das zwar nicht aufregend neu, aber es gelingt etwas mit Seltenheitswert: ein Film, dessen Story auch ohne viel Action-Krawall spannend bleibt.“
„Polizei-Thriller, der sich damit begnügt, die Mechanismen des Genres routiniert in Gang zu setzen. Kurzatmige Anspielungen auf aktuelle Zusammenhänge verpuffen ohne inhaltlichen Widerhall.“
(Qulle Wwikipedia)